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PROGRAMMHINWEIS
Mittwoch, 19. Juni, 16.30 Uhr
Tacheles - Bildungsnot: Mehr Mut zur Elite?

    Bonn (ots) - Lernern wir an den Schulen und Universitäten
wirklich, um zu leben, wie es am Portal des Erfurter
Gutenberg-Gymnasiums heißt? Oder gerät Bildung in den Sog von
Nützlichkeit, leidet die Breitenförderung? Was lehrt uns der
Pisa-Schock - sind wieder Disziplin und Prüfungsdruck gefragt, mehr
Mut zur Elite? Darum geht es in der Phoenix-Talkshow "Tacheles - Talk
am roten Tisch" aus der hannoverschen Marktkirche.
    
    Auch wenn Elitenbildung in der Kirche oft kritisiert werde, sei
die Förderung von Hochbegabten vertretbar, meint Bischöfin Margot
Käßmann. Es gehe aber nicht nur "um den Zugang zu Laptops und
Internet, sondern um das Erlernen von Kompetenzen wie
Mitmenschlichkeit, Toleranz und Nächstenliebe."
    
    Der CDU-Politiker Christian Wulff setzt sich ein für das Abitur
nach zwölf Schuljahren und will junge Leute nicht nur gefördert,
sondern auch stärker gefordert sehen.
    
    Der niedersächsiche Wissenschaftsminister Thomas Oppermann (SPD)
streitet für radikale Reformen. Universitäten sollen zunehmend
private Geldgeber gewinnen und sich in eigener Regie die
talentiertesten Bewerber aussuchen dürfen. Wer im Studium bummelt,
soll dafür zahlen.
    
    Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Eva-Maria Stange verlangt, der Bildung endlich Priorität zu geben.
"Bildung braucht Unterstützung und Förderung statt Druck und
Auslese."
    
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