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phoenix Im Dialog: Friedrich Merz im Gespräch mit Michael Hirz - Freitag, 08. Juli 2016, 22.30 Uhr

Bonn (ots) - "Die Politik darf es nicht den Populisten überlassen, die Themen zu setzen", fordert der langjährige CDU-Spitzenpolitiker Friedrich Merz. An Großbritannien würde man sehen, wie hoch der Preis dafür sein könne. Merz konstatiert sowohl in Europa wie auch in Amerika eine große Entfremdung zwischen der Bevölkerung und der politischen Führung: "Wir haben alle unterschätzt, wie weit der Abstand zwischen der politischen Klasse und großen Teilen der Bevölkerung geworden ist." IM DIALOG spricht Michael Hirz mit Friedrich Merz, dem Vorsitzenden der Atlantik-Brücke, über Populismus, politische Verantwortung und die Zukunft Europas.

Merz, der zu Europa keine Alternative sieht, fordert, dass sich Deutschland nie wieder in Europa isolieren dürfe. Da sehe er -auch mit Blick auf die Flüchtlingspolitik- eine Gefahr. Mit Skepsis blickt Merz auf den Euro, der sei im Grunde nur zu halten, wenn einige Staaten -wie Deutschland- zu dauerhaften Transferleistungen bereit seien.

Der Rechtsanwalt Friedrich Merz war von 1989 bis 1994 Mitglied im Europäischen Parlament, bevor er 1994 Mitglied des Deutschen Bundestags wurde, dem er bis 2009 angehörte. Von 2000 bis 2002 war Merz Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Seit 2005 ist er für eine internationale Rechtsanwaltskanzlei tätig, seit 2009 Vorsitzender der Altlantik-Brücke. Seit Frühjahr 2016 ist Merz Aufsichtsratsvorsitzender des Vermögensverwalters BlackRock Asset Mangement Deutschland AG.

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