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CDU-Politiker Norbert Röttgen überzeugt: Russische Drohgebärden sollen dem Westen Angst machen, aber "Putin wird bezahlen müssen"

Bonn (ots) - Scharfe Kritik an Russland und dem Auftreten des russischen Regierungschefs Dmitri Medwedew und des russischen Außenministers Sergei Lawrow auf der Münchener Sicherheitskonferenz hat der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Norbert Röttgen (CDU), geübt. "Die Drohgebärden der beiden sollen Angst erzeugen und uns starr werden lassen. Sie haben das politische Ziel, die eigene kriegerische Tätigkeit in Syrien vor Einmischung von außen zu schützen", erklärte Röttgen in der Sendung Unter den Linden im Fernsehsender phoenix (Montag, 15. Februar, 22:15 Uhr). Russland warne vor einer Eskalation, die man selbst auslöse. "Es ist die Taktik der Russen, mit rücksichtslosem Einsatz militärischer Gewalt in Syrien Fakten am Boden zu schaffen, um sich in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen", war der CDU-Politiker überzeugt. Mit dem russischen Vorgehen werde zudem der Islamische Staat in der Region gestärkt, der sich als Verteidiger sunnitischer Interessen präsentieren könne.

Man müsse konstatieren, dass Russland derzeit eine politische Vorherrschaft im Mittleren Osten übernehme, doch werde Moskau langfristig mit dieser Art Politik Schaden nehmen: "Putin wird dafür bezahlen müssen", glaubte Röttgen, der im Übrigen sicher war, dass die anhaltenden Flüchtlingsströme nach Europa für Russland ein "willkommener Nebeneffekt" seien.

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