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phoenix Thema: China - Der wankende Riese - Dienstag, 01.09.2015, 10.45 Uhr

Bonn (ots) - Chinas Börsen kommen nicht aus der Krise. Da kann auch die Regierung in Peking nicht helfen. Der Lokomotive der Weltwirtschaft geht der Dampf aus. Nötige Reformen werden verschoben. Was bedeutet das für das Land? Und wie wirkt sich der Sog auf die Weltwirtschaft aus? phoenix-Moderatorin Julia Schöning beleuchtet die Problematik in einem phoenix-Thema und spricht mit Finanzwissenschaftler Prof. Wolfgang Gerke und China-Experte Shi Ming über die Zukunft Chinas nach dem Crash. Die Dokumentation "Schluss mit Made in China?" (ZDF 2014) geht der Frage nach, ob die chinesische Wirtschaft weiterhin mit Billigprodukten punkten kann.

In den meisten Ländern sind die Börsen ein Abbild der realen Volkswirtschaft. Wenn es Land und Unternehmen gut geht, steigen die Kurse - und umgekehrt. In China jedoch haben die Börsen schon lange ihren Bezug zur Realität verloren. Und in diesen Tagen ist die chinesische Börse nichts für Nervenschwache. Die Führung in Peking versucht, mit eigenen Maßnahmen die Aktienmärkte zu stabilisieren. Wird es ihr gelingen, die Talfahrt an den Börsen aufzuhalten? Welche Auswirkungen haben die wirtschaftlichen Turbulenzen der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt auf die globalen Finanzmärkte? Und welche Veränderungen stehen der chinesischen Gesellschaft bevor? Im Gespräch mit Finanzwissenschaftler Prof. Wolfgang Gerke und China-Experte Shi Ming sucht phoenix-Moderatorin Julia Schöning Antworten auf diese Fragen. Auslandskorrespondenten von ARD und ZDF erläutern, welche Auswirkungen die wirtschaftliche Krise Chinas weltweit hat. Die Dokumentation Schluss mit "Made in China" - Chinas Billigproduktion vor dem Aus" analysiert die Problematik schnell steigender Löhne für die Billig-Produktion in China. Denn immer mehr Arbeiter wehren sich gegen die Ausbeutung als Billiglohn-Sklaven. Sie wollen vom Wirtschaftswunder profitieren, das sie mit ihren Händen geschaffen haben.

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