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phoenix-Erstausstrahlung: Mein Ausland: Wer die Kälte liebt - Reisen ans Ende der Welt - Sonntag, 1. Februar 2015, 21.45 Uhr

Bonn (ots) - Seine Reisen führen an die entlegensten Orte der Welt: ins Dorf der Walfänger im Westen Grönlands, zum eingefrorenen Feuerschiff in Spitzbergen und auf den Leuchtturm am Rande der Lofoten. Der langjährige Skandinavien-Korrespondent Tilmann Bünz und sein Team drehten bei allen Temperaturen und zu allen Jahreszeiten - in der arktischen Nacht, die so kalt ist, dass die Härchen in der Nase einfrieren, und im endlosen Sommer, wo es niemals richtig dunkel wird.

Als erstes lernen die Reporter, zu warten. In der Arktis misst man die Zeit nach den Jahreszeiten, nicht nach der Uhr. Wann man irgendwo ankommt, weiß man nicht. "Imaqa", sagen die Inuit - vielleicht. Kurz vor dem offenen Nordpolarmeer gibt es einen letzten Zufluchtsort: Rodebay. Vierzig Häuser, fünfzig Menschen, kein fließendes Wasser, keine Autos. Dafür Meerblick für alle, Heilbutte so groß wie Lenkdrachen und hin und wieder ein Wal von dreißig Tonnen Gewicht.

Tilmann Bünz und sein Team spüren Menschen auf, die in der Arktis zu Hause sind. Wenn sie vom Leben im Norden berichten, der Weite, der klirrenden Kälte, ersten Erdbeeren und vom Kaminfeuer mit Treibholz, wird klar, warum sie dort nie mehr wegwollen.

Reportage von Tilmann Bünz, phoenix 2015

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