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phoenix-Erstausstrahlung: Mein Ausland Spezial: Frontfrau am Brandherd. Die UN-Diplomatin und Syriens Chemiewaffen - Mittwoch, 29. Oktober 2014, 21.00 Uhr

Bonn (ots) - Am 21. August 2013 starben bei einem Giftgasangriff nahe Damaskus über 1000 Menschen. Die USA beschuldigten das Assad-Regime, Russland die Rebellen. UN-Abrüstungsbeauftragte Angela Kane flog nach Damaskus, um mit Syriens Führung über eine Untersuchungskommission zu verhandeln. Kane erwirkte, dass UN-Waffeninspektoren den Unglücksort analysieren durften - sie haben den Einsatz von Giftgas eindeutig nachgewiesen. 1998 hat Hilde Stadler die damalige UN-Beamtin Angela Kane erstmals interviewt. Fünfzehn Jahre später begleitet sie nun die ranghöchste deutsche UN-Diplomatin wieder mit der Kamera.

Im Oktober 2013 trat Syrien der Chemiewaffenkonvention bei und verpflichtete sich, sein gesamtes Chemiewaffenarsenal unter internationaler Aufsicht bis Mitte 2014 zu vernichten. Wegen des anhaltenden Bürgerkriegs konnte man die letzten chemischen Kampfstoffe jedoch erst Ende Juni 2014 auf ein Frachtschiff verladen und außer Landes bringen. Im August 2014 wurden die verbliebenen Reststoffe endgültig entsorgt. Das Ziel der UNO und der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OVCW), alle syrischen Chemiewaffen bis Ende 2014 zerstören, ist damit greifbar nahe. Das ist auch ein großer Erfolg für Angela Kane.

Film von Hilde Stadler, phoenix/BR 2014

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