PHOENIX

Programmhinweis für Donnerstag, 21. Dezember 2000

Bonn (ots) - Mein Ausland 20.15 Uhr Poke - Die starken Wasser 3000 Kilometer Rio Grande Der Rio Grande ist nicht nur der Grenzfluss zwischen Mexiko und den USA, er ist auch eine weniger bekannte Touristenattraktion mit atemberaubenden Landschaften, von den Canyons im oberen Flusslauf bis zu den ausgedehnten Ebenen im unteren Bereich. Wir zeigen nicht die hässliche Seite, die Mauer zwischen arm (Mexiko) und reich (USA), sondern besuchen die Menschen, die an diesem Fluss leben und sich auch grenzüberschreitend respektieren: den Vogelliebhaber und Priester im Naturschutzgebiet, den alten Mann, der die einzige von Menschenhand gezogene Grenzfähre betreibt, die texanischen Teenager, die sich ihr Studium mit Viehzucht verdienen, ebenso wie die Pueblu-Indianer, die heute mit den Mitteln des modernen Marktes arbeiten und versuchen, ihre Traditionen zu bewahren. Wir fahren mit dem Ballon über die Weiten Neumexikos und lassen uns von einem Maler seine Besessenheit für den Fluss erzählen. Die Reise führt uns von den Headwaters in Colorado über Neu Mexiko bis Texas an den Golf von Mexiko. Film von Christiane Meier, ARD-Studio Washington (2000) 21.00 Uhr Amerikanische Top-Universitäten Princeton-University - Ruhm und Ehre Die Princeton-University in New Jersey steht "im Dienst des Landes und im Dienst aller Nationen". Wer in Princeton studiert, gehört zu den "fähigsten Individuen, ohne Ansehen der Hautfarbe, des Geschlechts, der Weltanschauung oder der sozialen Zukunft". So sieht man sich selbst. Als theologisches College gegründet, baut es heute auf Renomée. Es ist eine Ehre, in Princeton studieren zu dürfen. Nicht Einser-Schüler werden in Princeton aufgenommen, sondern Menschen. Aus ihnen werden Persönlichkeiten geformt. Dokumentation von Volker Wild (2000) 23.05 Uhr Apokalypse Vietnam 4. Teil: Der lange Weg zum Frieden Sie starten kurz vor Weihnachten 1972, die amerikanischen B52 Geschwader. Das Ziel: Hanoi. Wenige Tage zuvor sind die Friedensverhandlungen in Paris trotz unterschriftsreifer Verträge erneut ins Stocken geraten. Der gerade in seinem Amt bestätigte Präsident Nixon befiehlt die heftigsten Luftschläge des Krieges. In Hanoi fallen ihnen über 1300 Menschen zum Opfer. Nach 11 Tagen befiehlt Nixon die Einstellung der Bombardierung. Seit Anfang der 70-er Jahre setzt Washington auf eine neue politische Strategie: Vietnamisierung des Krieges lautet das Schlagwort. Im Klartext bedeutet dies: Abzug der amerikanischen Truppen, Übergabe der militärischen Einrichtungen an die südvietnamesische Armee. Trotzdem steuert der Krieg in den frühen 70-er Jahren auf immer neue blutige Höhepunkte zu, so durch den Einmarsch in die Nachbarländer Kambodscha und Laos. Erst am 27. Januar 1973 wird in Paris das Friedensabkommen für Vietnam unterzeichnet. Doch 1975 scheint für den kommunistischen Norden die Zeit reif für den Todesstoß gegen Saigon. Die Ho Chi Minh Offensive führt zum Zusammenbruch der südvietnamesischen Armee. Im April 1975 rücken die Truppen Hanois in Saigon ein. Apokalyptische Szenen spielen sich ab: Die Amerikaner bringen sich in letzter Minute in Sicherheit. Ein CIA-Agent erinnert sich: "Ich konnte nicht in die Augen der Vietnamesen sehen, die aus dem Weg geschoben wurden, um uns Platz zu machen. Wegen mir konnte ein anderer nicht entkommen, und ich war ja noch nicht einmal sicher, dass wir selbst entkommen würden. Es war der schlimmste Moment meines Lebens. Ich erkannte, dass ich ein Teil des Zerrbildes geworden war. Ein Zerrbild amerikanischer Ehre, und es war einer der beschämendsten Augenblicke in der amerikanischen Geschichte." Im Mai 1975 ist Vietnam wieder vereinigt. Doch es ist noch ein langer Weg, bis in der ganzen Region Frieden einkehrt. Film von Jürgen Eike (2000) ots Originaltext: PHOENIX Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen: PHOENIX-Kommunikation Tel: 0228/9584-193 Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

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