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PHOENIX-PROGRAMMHINWEIS
Donnerstag, 16. November 2000
20.15 Uhr Schwerpunkt
Die CSU vor dem Parteitag

    Bonn (ots) - Schon im Vorfeld des CSU-Parteitages brodelt es in Bayern und erhitzt die Gemüter in Berlin. Die CSU besetzt lautstark Positionen, die einen neuen Führungsanspruch vermuten lassen. Stoiber will das Grundrecht auf Asyl in eine "institutionelle Garantie" abändern. Er hält fest am strittigen Begriff "Leitkultur". Zudem sei Deutschland kein klassisches Einwanderungsland, sondern Zuwanderung soll maßvoll und aus wirtschaftlichen Gründen sinnvoll geschehen. In Berlin behauptet sich Angela Merkel und plädiert für mehr Sachlichkeit. Intern ringen die Parteifreunde, um die rund acht Millionen Mark Schulden, die durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge abgebaut werden sollen, und um die Einführung eines "Urwahl"-Verfahrens, gegen das sich vor allem die Berliner Mandatsträger sperren. Will die CSU Stoiber als möglichen Kanzlerkandidaten positionieren? Wie weit will die CSU das Recht auf Asyl aushöhlen? Müssen die Berliner Abgeordneten um ihre Posten bangen? Oder macht die Führung doch einen Rückzieher, um sich nicht wie Franz Müntefering in der SPD eine blutige Nase zu holen?

    Diese und weitere Fragen diskutiert Martin Schulze u.a. mit Ursula Heinen MdB, CDU-Sprecherin der Jungen Gruppe, und Prof. Wolfgang Renzsch, Politologe,.

    Interessierte Zuschauer  können sich über die PHOENIX-Hotline 01802 - 8217  und der Fax 01802 - 8213 an der Diskussion beteiligen.


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