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PHOENIX-Pressemitteilung: Landesvorsitzender Zastrow: Sächsische FDP bei Bundespräsidentenwahl noch unentschieden

Bonn (ots) - PHOENIX-Pressemitteilung: Landesvorsitzender Zastrow: Sächsische FDP bei Bundespräsidentenwahl noch unentschieden

Bonn, 9. Juni 2010 - Die sächsische FDP hat sich noch nicht entschieden, ob sie bei der Bundespräsidentenwahl am 30. Juni den Koalitionskandidaten Christian Wulff oder den rot-grünen Bewerber Joachim Gauck unterstützen wird. Er könne sich Wulff in dem Amt sehr gut vorstellen, betonte FDP-Landesvorsitzender Holger Zastrow auf PHOENIX. "Aber mit Joachim Gauck ist jemand auf den Plan getreten, der vielleicht ein bisschen mehr das verkörpert, was wir von einem Bundespräsidenten erwarten, nämlich eine moralische Instanz zu sein und den Regierenden, aber auch den Regierten auf die Füße zu treten."

Die sächsische FDP hege große Sympathien für Gauck, den der Landesverband allerdings auch besser kenne. "Er ist eine der Identifikationsfiguren für die friedliche Revolution von 1989 und steht für den demokratischen Wiederaufbau Ostdeutschlands", so Zastrow. Bis zum Wochenende will die sächsische FDP nun überlegen, ob sie ihren Wahlmännern und Wahlfrauen in der Bundesversammlung eine Wahlempfehlung mit auf den Weg gibt. Zastrow betonte auch, dass die Diskussion um das Amt nicht parteitaktischen Überlegungen folgen sollte. "Wir sind einfach hin und her gerissen, weil wir Sympathien für Joachim Gauck haben." Zudem bedauerte Zastrow es, dass der Koalitionskandidat so schnell gekürt worden sei, und keine Zeit für eine längere Diskussion blieb.

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