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Grünen-Politiker Nouripour zur Gewalt im Iran: "Man kann das Schlimmste befürchten"
"Müssen mehr Druck auf Iran machen"

Bonn (ots) - Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat sich für mehr politischen Druck auf den Iran ausgesprochen. In einem PHOENIX-Interview sagte er Dienstagnachmittag: "Ich finde, wir müssen mehr Druck machen. Es ist definitiv notwendig, dass die Menschen im Iran das Gefühl haben, dass der Wahlbetrug auch als Wahlbetrug genannt wird." Es sei natürlich nicht so, dass juristisch nachgewiesen werden könne, ob es Wahlbetrug sei. "Aber die Indizienlage ist erdrückend. Es ist super eindeutig: Man muss nur eins und eins zusammenzählen können, um zu sehen: das Ergebnis stimmt nicht, das kann so gar nicht sein." Zudem müsse man die Menschenrechtsverletzungen der vergangenen Tage deutlich ansprechen. "Das sind Punkte, wo wir nachsetzen müssen. Denn alles andere bedeutet, das Regime kriegt das Gefühl, es ist alleine auf der Welt mit diesem Volk und kann mit ihm machen, was es will - und das Gefühl dürfen wir nicht entstehen lassen", so Nouripour. Die Übergriffe auf Studenten in Teheran am Dienstagmorgen hätten gezeigt, dass "die Gewalt weitergeht". Wörtlich sagte der Grünen-Politiker: "Die Gewalt geht weiter, der Staat hört nicht auf, die Menschen zu drangsalieren und Gewalt gegen sie anzuwenden, deshalb kann man das Schlimmste befürchten." Pressekontakt: PHOENIX PHOENIX-Kommunikation Ingo Firley Telefon: 0228 / 9584 195 Fax: 0228 / 9584 198 Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

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