PHOENIX

PHOENIX PROGRAMMHINWEIS
Samstag, 20. Mai 2000

    Köln (ots) -
    
    18.45 Uhr Top Secret
    Israels Mossad
    
    Israels Geheimdienst Mossad wird von Kennern ganz harmlos "das
Institut" genannt. Dabei ist es eine der gefährlichsten
Organisationen im geheimen Krieg der Völker. Seit 50 Jahren betreibt
der Mossad Spionage und Spionageabwehr. Mossad-Agenten kennen alle
Ausforschungstechniken. Sie sind Saboteure und Killer. Wir besuchen
die technische Sektion, in der Miniaturpistolen, KO-Gase,
Explosivstoffe und Lauschgeräte entwickelt oder verbessert werden.
Wir erhalten Einblick in die Undercover-Tätigkeit der Agenten des
Mossad. In nachgestellten Szenen werden Aktionen des israelischen
Geheimdienstes vorgeführt, die ihm bei Fachleuten seinen legendären
Ruf verschafft haben. Israels Überleben in einer feindlichen Umwelt
wird nicht zuletzt durch den Mossad sicher gestellt.  
    
    Film von Ron Nelson
    
    Neue 4-teilige Reihe
    19.15 Uhr Jenseits der großen Mauer
    1. Teil: Es geschah am Busbahnhof
    
    Es ist zwar lange her, dass seine Familie die ganze Stadt
beherrscht hat, aber Herr Mu gehört immer noch zu den angesehensten
Leuten in Ujiang, obwohl er nur während des Wehrdienstes einmal aus
seinem Heimatort herausgekommen ist. Er ist 42 und Schlachter mit
einem Stand auf dem Marktplatz. Die größte Sorge bereitet ihm zur
Zeit die "Schulallergie" seiner Tochter.
    
    Ujiang ist eine Kleinstadt mit vielen alten Holzhäusern im Süden
Chinas. Städtischer Treffpunkt ist der Marktplatz, zum Beispiel für
vier Großmütter, die alles gemeinsam machen. Wenn eine von ihnen eine
neue Brille braucht, gehen alle vier zum Optiker.
    
    Plötzlich kommt es zu einer Tragödie. Ausgerechnet am "Kindertag"
wird Herrn Mus Neffe Asan am Busbahnhof ermordet. Bis zu 30
Jugendliche kommen als Täter in Frage. Der Vorfall erschüttert die
ganze Stadt. Herr Mu befürchtet, dass die Ermittlungen wegen der
vielen verwandtschaftlichen Verbindungen im Sande verlaufen. "Ich
will Gerechtigkeit", sagt er.
    
    Ein ungewöhnlicher Einblick in den heutigen Alltag einer
chinesischen Provinzstadt, in der alle sich auf neue
Lebensbedingungen einstellen müssen: auf neue wirtschaftlichen
Freiheiten und modernen Chic ebenso wie auf steigende Kriminalität
und Drogensucht.
    
    Film von Phil Agland
    
    21.00 Uhr Fällt der schiefe Turm von Pisa?
    Rätsel um ein weltberühmtes Bauwerk
    
    Unter den großen Bauwerken des italienischen Mittelalters nimmt
der Glockenturm der Kathedrale von Pisa einen besonderen Platz ein.
Die Pisaner waren erfahrene Turmbauer. Nach der Vollendung des
separat stehenden Langhauses fingen sie 1172 mit den Arbeiten am Turm
an. Sechs Jahre später standen die ersten vier Stockwerke. Dann ruhte
der Bau fast ein ganzes Jahrhundert hindurch. Man glaubte lange, das
habe wirtschaftliche oder politische Gründe gehabt. Heute liegt die
Vermutung nahe, dass die aufmerksamen mittelalterlichen Ingenieure
gemerkt haben, wie gefährlich ihr Bau ist. Er musste sich setzen, um
nicht umzufallen. Die Geschichte des Schiefen Turms von Pisa und
seiner Rettung hatte bereits begonnen.
    
    Der Film begleitet die vielfältigen Arbeiten, die eine
interdisziplinäre Gruppe von Bauingenieuren, Geotechnikern,
Kunsthistorikern und Restauratoren in den letzten Jahren zur Rettung
des berühmten Bauwerks unternommen hat und noch unternimmt. Eine
dramatische Abfolge von Untersuchungen und Experimenten, die immer
wieder durch unerwartete Reaktionen des Turms gekontert werden.
Expertenkomitees werden berufen und aufgelöst. Nun aber scheint man
zu wissen, woran man ist. Man hat dem Turm einen Sicherheitsring
umgelegt und verändert seinen Untergrund. Die Neigung soll so um 10
Prozent verringert werden. Momentan ist das Verfahren Erfolg
versprechend...
    
    Film von Chris Durlacher
    
    21.45 Uhr Landleben
    Los ist hier nix und davon viel!
    
    Auf dem Lande aufgewachsen - für die einen eine Horrorvorstellung,
für die anderen der Inbegriff von "heiler Welt". Nicht wenige
Jugendliche kehren mit Beginn ihrer Berufsausbildung ihrer Heimat den
Rücken. Zu eng, zu langweilig, zu perspektivlos - so das gängige
Vorurteil. Doch was ist mit denen, die bleiben? Wie sieht ihr Alltag
aus, wie verbringen sie ihre Freizeit? Was macht für sie das
Landleben schwierig und zugleich attraktiv? Der Film von Anke
Neutzerling begleitet eine Woche lang 4 Jugendliche aus dem Dorf Dehm
an der Lahn: Bettina und Susanne, Tim und Thorsten. Nicht alle
konnten in der Region einen Arbeitsplatz finden: die 18jährige
Bettina, die in Frankfurt bei einer Bank angestellt ist, nimmt jeden
Tag 2 Stunden Bahnfahrt in Kauf. Susanne hat es besser getroffen: Sie
arbeitet mit in der Bäckerei der Eltern. Tim hat eine Stelle als
Möbelverkäufer-Azubi gefunden - und nach Feierabend hat er im
Bauernhof seines Vaters mit anzupacken. Thorsten liebt seine Arbeit
als Landschaftsgärtner. Die Abende gehören der Musik, er spielt in
einer Band im 8 Kilometer entfernten Limburg. So unterschiedlich die
vier Jugendlichen sind: bei der jährlichen Kirmes sind alle mit
dabei. Und das Leben auf dem Land ziehen sie dem Großstadtleben
allemal vor.
    
    Film von Anke Neutzerling
    
ots Originaltext: PHOENIX
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de


Rückfragen: PHOENIX Kommunikation, Telefon 0221-220-8477, Fax
0221-220-8089 Seite 3/2

Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: PHOENIX

Das könnte Sie auch interessieren: