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Dobrindt: Wurde von Seehofer durch SMS informiert
"Kein chaotisches Krisenmanagement"

    Bonn (ots) - Der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Dobrindt ist durch eine SMS von seiner Berufung zum Generalsekretär informiert worden. Das bestätigte er am späten Montagabend in einem PHOENIX-Interview. Auf die Frage, wie er von der Berufung erfahren habe, sagte er: "Es war weniger eine geplante als für mich zumindest dann eine spontan erfahrene. Es hat heute früh eine SMS gegeben vom Parteivorsitzenden. In dieser hat es geheißen: 'Komme in die Landesleitung, Horst Seehofer.' " Er sei allerdings darauf vorbereitet gewesen, sagte Dobrint weiter. "Es hat spät nachts einen Anruf gegeben, in dem ich gefragt wurde, ob ich mir vorstellen könne, für ein Amt, für das Amt des Generalsekretärs zur Verfügung zu stehen. Ich habe dies bejaht. Dann hat man mir mitgeteilt, es ist überhaupt nichts entschieden und es wird im möglichen Fall dann eine SMS in der Früh kommen." Ebenfalls im PHOENIX-Interview wies Dobrindt Vorwürfe zurück, die CSU stecke in einer Krise "Es ist überhaupt nicht von einem chaotischen Krisenmanagement zu sprechen, sondern wir haben keine ganz einfachen zwei Tage gehabt. Es handelt sich auch nicht um eine Krise." Das Abwickeln der zwei Tage und das Ergebnis am Montag zeigten, "dass wir auch in einem nicht ganz einfachen Umfeld sehr handlungsfähig sind und dass Horst Seehofer das ganze im Griff hat und seine Entscheidungen dann entsprechend zu einem guten Ende bringt."

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