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Österreichs Bundespräsident Fischer ruft zu Fairness bei EM auf
"Feindselige Chauvinismen bekommen die Rote Karte"

Bonn (ots) - Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer hat zu Fairness während der Fußball-Europameisterschaft aufgerufen. In einem PHOENIX-Interview zur Eröffnung des PHOENIX EM-Studios in Wien sagte er: "Ich werde jede Gelegenheit nutzen, auch die Eröffnungsrede am Sonntag in der Schweiz, um um Fairness zu bitten, und zwar Fairness auf dem Spielfeld aber auch den Rängen und auf der Fanmeile." Schon jetzt seien alle Beteiligten neugierig und ein bisschen aufgeregt, aber auch zuversichtlich, dass es eine gute EM werde, sagte Fischer. "Wir haben alles nach bestem Wissen und besten Kräften vorbereitet. Ich werde alles tun - und alle Freunde werden da mitarbeiten -, dass wir das zu einem großen europäischen Sportfest machen, wo die Devise gilt: Patriotismus und Begeisterung sind erlaubt, irgendwelche feindselige Chauvinismen bekommen die Rote Karte." Fischer lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Österreich und der Schweiz: "Dass sich zwei Nachbarstaaten zusammentun, hat viele Vorteile, viele Synergieeffekte. Und bei Österreich und der Schweiz ist das besonders harmonisch. Wir haben keinerlei Schwierigkeiten." Für die Ausrichtung der EM habe man "die Latte hochgelegt bekommen", etwa von Deutschland bei der WM, "wo wir uns ja so manches abschauen konnten, wie man dazu beiträgt, dass es ein Sportfest wird, bei dem sich alle freuen können." Pressekontakt: PHOENIX PHOENIX-Kommunikation Ingo Firley Telefon: 0228 / 9584 195 Fax: 0228 / 9584 198 Original-Content von: PHOENIX, übermittelt durch news aktuell

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