Quirin Privatbank AG

Provisionsverzicht für Bankgeschäfte erforderlich

Berlin (ots) - quirin bank - Chef Karl Matthäus Schmidt fordert konsequente Erneuerung des Bankensystems in Deutschland / Honorarberatung muss gefördert und als Begriff gesetzlich geschützt werden

Karl Matthäus Schmidt, Vorstandssprecher der quirin bank in Berlin, fordert einen konsequenten Provisionsverzicht für Bankgeschäfte jeglicher Art in Deutschland. Die Honorarberatung müsse als Begriff gesetzlich geschützt werden, forderte Schmidt auf einer Fachtagung des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, die am Dienstag in Berlin stattfand.

"Der eigentliche Grund für die Finanzmarktkrise liegt in der völligen Preisgabe des Kundennutzens durch Banken weltweit. Es hat ein allgemein tolerierter Verrat am Kunden stattgefunden, der mit komplexen Finanzderivaten und monatlich neu aufgelegten, marketinggetriebenen Modeprodukten geradezu absurde Züge angenommen habe. Diese Anlageprodukte haben allein dem Gewinnstreben der Banken nicht aber den Anlegern genutzt", so Schmidt am Rande der Tagung in Berlin. "Angesichts des massiven Vertrauensverlustes der Bankkunden, kann es in den kommenden Monaten nicht darum gehen, die Finanzbranche wiederherzustellen. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als darum, das Bankensystem neu zu erfinden", so der quirin bank - Chef. "Nur ein transparentes Vergütungssystem für die Leistungen der Bank, das Schluss macht mit versteckten Gebühren und Provisionen, lässt die Bankkunden in den vollen Genuss der erwirtschafteten Gewinne kommen," sagte der Vorstandssprecher der auf Honorarberatung spezialisierten quirin bank. "Das ist der einzige Weg, wie sich Vertrauen zurückgewinnen und auf Dauer erhalten lässt. Eine solche faire und hochwertige Beratungsarbeit honorieren Anleger gerne." Nur so könne die Zukunft der Bankenbranche dauerhaft gesichert und eine nachhaltige Anlageberatung im Sinne des Verbrauchers umgesetzt werden.

Auf der Fachtagung diskutierte Verbraucherschutz-Ministerin Ilse Aigner in Berlin mit Verbraucherschützern und Vertretern der Finanzbranche darüber, welche Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise zu ziehen sind.

Frau Aigner sprach sich für eine deutliche Stärkung der Honorarberatung innerhalb der Finanzbranche aus und schrieb den anwesenden Finanzdienstleistern ins Gewissen: "Geld muss mit den Kunden und nicht an den Kunden verdient werden". Auf der Tagung wurde die Studie "Anforderungen an Finanzvermittler - mehr Qualität, bessere Entscheidungen" erörtert, die bereits Ende 2008 veröffentlicht wurde. Die Experten plädieren darin dafür, die unabhängige Honorarberatung zu unterstützen, die Anreizstrukturen in der Provisionsberatung zu ändern und eine einheitliche Beschwerdehotline einzurichten. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen schloss sich auf der Tagung den meisten dieser Forderungen an, die Interessenverbände zeigten sich dagegen skeptisch.

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