BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

Halbzeit in der Haftanstalt
Rohbauten zur Erweiterung der JVA Heinsberg fertiggestellt. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW erweitert für 73,6 Millionen Euro. 331 zusätzliche Haftplätze im Jugendvollzug.

Heinsberg (ots) - Seit Donnerstag (29. April 2010) weht der Richtkranz über den Erweiterungsbauten der Justizvollzugsanstalt Heinsberg. Die Leiterin der Anstalt, Regierungsdirektorin Ingrid Lambertz, Landrat Stephan Pusch und Niederlassungsleiter Harald K. Lange vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) dankten den Bauleuten und Handwerkern für die bisher hervorragend geleistete Arbeit.

Die Anstalt wird zusammen mit der Erweiterung über insgesamt 573 Haftplätze für den Jugendvollzug verfügen, was mehr als eine Verdoppelung der bisherigen Kapazität bedeutet. Damit wird den strukturellen Anpassungen im Strafvollzug Rechnung getragen.

Bauherr und Projektleiter für die Erweiterung ist der landeseigene Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, der das Projekt auch finanziert. Rund 73,6 Millionen Euro wird die Erweiterung kosten. Darin enthalten sind auch Umbau und Anpassung bestehender Bereiche aufgrund der größeren Anzahl an Haftplätzen. Die Justiz als Mieter kann nach Fertigstellung und Übergabe der Erweiterungsbauten und des Küchentraktes ab Mitte 2011 rund 19.600 Quadratmeter nutzen. Die Erweiterung der Bestandsgebäude bietet nach Fertigstellung ab Mitte 2012 weitere 4.000 Quadratmeter Fläche.

Neben der Erweiterung der Haftmauer und dem Neubau einer Sportanlage werden zwei neue Gebäude für Straf- und Untersuchungshaft, ein Werkstatt- und Garagengebäude sowie zwei Werk- und Ausbildungshallen für die berufliche Förderung gebaut. Das ermöglicht der Anstalt, neue und arbeitsmarktnahe Ausbildungsgänge einzurichten.

Das Neubaukonzept ermöglicht es, künftig auch die jugendlichen Untersuchungsgefangenen zielgerichtet und frühzeitig mit den vielfältigen Schul-, Ausbildungs- und sonstigen Betreuungsmaßnahmen des Jugendstrafvollzuges zu fördern. Damit wird auch dem Anliegen der Justizministerin Rechnung getragen, den Jugendvollzug insgesamt zu verbessern und verstärkt zur Rückfallvermeidung beizutragen.

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