BDH - Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie

BDH empfiehlt: 1. Schritt zur Heizkosteneinsparung ist der Kesseltausch

Köln (ots) - Die Heizölpreise sind seit Oktober 2007 um knapp 60% gestiegen. Die Gaspreise ziehen nach. Kein Wunder also, wenn Haubesitzer jetzt überlegen, mit welchen Modernisierungs-maßnahmen am günstigsten Heizkosten gespart werden können.

"Der erste Schritt hin zur kräftigen Reduzierung von Heizkosten ist immer der Austausch ei-nes veralteten Heizkessels durch einen modernen Brennwert- oder Biomassekessel bzw. einer Wärmepumpe", so Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

"Ein Kesseltausch reduziert die Heizkosten auf einen Schlag um rund 30 Prozent. Wird der Kesseltausch kombiniert mit einer Solaranlage, so können erstens um die 2.000 Euro staatliches Fördergeld in Anspruch genommen werden und zweitens erhöht sich die Energieeinsparung auf bis zu 45 Prozent. Solche Investitionen zahlen sich bei den heutigen Energiepreisen bereits ab 5 Jahren aus und sind damit hoch rentabel", so Lücke weiter.

Die Installation eines modernen und hocheffizienten Wärmeerzeugers ist auch dann technisch und wirtschaftlich sehr sinnvoll, wenn in einem zweiten Schritt gedämmt wird.

Dafür sprechen technische Gründe: Wird ein Haus nach der Installation eines Brennwertkessels gedämmt, so läuft die Brennwertanlage mit reduzierter Leistung. Gerade in diesem sogenannten Teillastbetrieb arbeiten Brennwertkessel besonders effizient. Hinzu kommt, dass moderne Brennwertkessel ihre Betriebsweise durch Modulation anpassen und somit die energetisch optimale Lösung für alte Gebäude sind. Die Heizungsanlage passt sich also allen Gebäuden perfekt an.

Übrigens:

Die hohe Bedeutung der Heizungsmodernisierung für den Klimaschutz belegt eine wissenschaftliche Untersuchung von CO2-Emissionen aus der Gebäudebeheizung zwischen 1990 und 2006. So sind rund 76% der CO2-Minderungen auf Heizungsmodernisierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien, z. B. zur solarthermischen Warmwasserbereitung, zurückzuführen. Demgegenüber waren die in der Regel deutlich teurere Dämmmaßnahmen nur zu 24% an der Minderung des Schadstoffausstoßes beteiligt.

Weitere Informationen für Redaktionen

Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) organisierten Unternehmen produzieren Heizungstechnik, wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel, Wärmepumpen und Solaranlagen sowie Lüftungs- und Steuerungstechnik. Die Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2007 weltweit einen Umsatz von über elf Mrd. Euro und beschäftigten rund 57.000 Mitarbeiter. Auf den internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition ein und sind technologisch führend.

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Reiner Zieprig
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