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3sat: Neue Staffel "Der Meisterfälscher"

Mainz (ots) -

Wolfgang Beltracchi porträtiert Emil Steinberger, Katharina Witt, 
Hape Kerkeling, Anette Dasch und Otto Waalkes
 
ab Samstag, 13. Februar 2016, 22.10 Uhr, 3sat 
Erstausstrahlungen  

Es war der spektakulärste Fall von Kunstfälschung, den es je gab: Gut drei Jahrzehnte lang kopierte Wolfgang Beltracchi den Stil berühmter Maler, schleuste über 300 Bilder in den Kunstmarkt und verdiente damit Millionen. 2010 flog er auf und wurde verurteilt. Für 3sat zeigt "Der Meisterfälscher" in der zweiten fünfteiligen Staffel der Grimme-nominierten Reihe erneut sein dubioses, aber einzigartiges Können und malt Prominente im Stil bekannter Künstler.

Zum Auftakt porträtiert Beltracchi in seiner Wahlheimat Montpellier den Schweizer Kabarettisten Emil Steinberger und dessen Frau Niccel im Stil Joaquin Sorollas, des bestverkauften Malers in Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Erstmals malt Beltracchi draußen - und diese Premiere hat es in sich: Wind, Mücken und ständig wechselnde Lichtverhältnisse können auch den Malprofi aus der Ruhe bringen.

Direkt im Anschluss, um 22.40 Uhr, malt Wolfgang Beltracchi die Eiskunstläuferin Katarina Witt im Stil der Art-Deco-Künstlerin Tamara de Lempicka. Maler und Modell könnten unterschiedlicher nicht sein. Wolfgang Beltracchi, der ewige Hippie, und Katarina Witt, die disziplinierte Sportlerin. Doch im Laufe der Zeit zeigt sich, was sie verbindet: eiserne handwerkliche Disziplin.

Am Samstag, 20. Februar, 21.55 Uhr, porträtiert Beltracchi Hape Kerkeling im Stil von Henri de Toulouse Lautrec. Bei der Malsession in Kerkelings Wahlheimat Umbrien geht es in den Gesprächen zwischen den beiden um Leben und Tod, um Glaube und Aberglaube - kurz: um das ganze Leben.

Um 22.25 Uhr, folgt die Sopranistin Annette Dasch. Zwei Tage lang malt der - nach eigener Aussage "höchst unmusikalische" Beltracci die Sängerin im Stil des englischen Malers Dante Gabriel Rossetti.

In der letzten Folge, am 27. Februar, sitzt ab 22.20 Uhr Otto Waalkes Modell. Das Urgestein der deutschen Komik wollte Maler werden und studierte an der Hamburger Hochschule für bildende Künste. Er wurde dann aber Musiker und Komiker. Ihn malt Beltracci im Stil von Anthonis Van Dyck.

Hinweis für Journalisten: Weitere Informationen und zwei der fünf Folgen als Video-Stream: https://pressetreff.3sat.de/programm/programmhinweise/artikel/der-meisterfaescher/

Bilder finden Sie hier: https://presseportal.zdf.de/presse/meisterfaelscher

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