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3sat: "nano" macht Brennstoffzelle zum Schwerpunktthema
"... entscheidend ist, was hinten rauskommt: Wasser statt Abgase"

    Mainz (ots) -
    
    Mittwoch, 29. August 2001, 18.30 Uhr
    
    Das Wasserstoffzeitalter hat begonnen - genaugenommen begann es
schon in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit dem
Beginn der Raumfahrt. Diese nutzte zum ersten Mal die 1839 vom
walisischen Physiker William Robert Grove erfundene Brennstoffzelle
systematisch. Inzwischen hat diese Technik gute Chancen, einen großen
Beitrag zur Ablösung der fossilen Energieerzeugung zu leisten: Denn
die Brennstoffzelle wandelt chemische Energie direkt in elektrische
um. Als Abfallprodukt entsteht bei der klassischen Brennstoffzelle
nur reines Wasser.
    
    Das Grundmaterial der Brennstoffzelle ist Wasserstoff, der -
zumindest in gebundener Form - in den Weltmeeren in nahezu
unbegrenzter Fülle vorhanden ist, und als Wasser wieder zu seinem
Ursprung zurückfließen kann. Dieser Wasserkreislauf hat bislang nur
einen Haken: die Wasserstoffgewinnung. Wenn diese nicht auf
regenerative Weise erfolgt - beispielsweise in
Solar-Wasserstoffgewinnungsanlagen -, sondern in großtechnischen
Anlagen mit entsprechendem Bedarf an (fossiler) Energie, ist nichts
gewonnen.
    
    Deshalb stellt "nano" in seinem Beitrag über die Brennstoffzelle
die Frage, wie Wasserstoff möglichst umweltfreundlich gewonnen werden
kann. "nano" zeigt anhand des derzeitigen Entwicklungsstandes, welche
Perspektiven die Brennstoffzelle als emissionsarmer Fahrzeugantrieb,
als Hauskraftwerk und als Batterie bietet.
    
    Das Thema wurde in Zusammenarbeit mit "Bild der Wissenschaft"
(BDW) recherchiert. BDW berichtet in seiner September-Ausgabe.
    
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