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Was gesund macht
"Wissenschaft am Donnerstag" über Nutzen und Risiken von Impfungen und über die Selbstheilungskräfte des Körpers

Mainz (ots) -

Donnerstag, 30. Januar 2014, ab 20.15 Uhr und 21.00 Uhr, 3sat
Erstausstrahlungen 

"Wissenschaft am Donnerstag" berichtet in der Wissenschaftsdokumentation "Impfen - nein danke?" von Carsten Binsack über den Nutzen von Impfungen und beleuchtet dabei vor allem die Bedeutung einer guten Impfrate für die Gesellschaft. Im Anschluss an die Dokumentation folgt die "scobel"-Ausgabe "Neuropsychoimmunologie: Heile dich selbst". Dabei lenkt Gert Scobel die Aufmerksamkeit seiner Gesprächsrunde auf die Bedeutung von guten sozialen Beziehungen für die individuelle Gesundheit.

"Impfungen gehören zu den wichtigsten und erfolgreichsten Mitteln, die die Menschheit jemals entwickelt hat, wenn es nicht sogar die wichtigsten sind", so die Haltung von Medizinern wie Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Sie verweisen darauf, dass viele Krankheiten nahezu besiegt wurden. "Impfen ist ein Eingriff an einem gesunden Kind. Da sind die Eltern natürlich in Sorge, etwas falsch zu machen", ist die eher impfskeptische Haltung von Martin Hirte, Kinderarzt und Homöopath in München. Er steht in der Dokumentation "Impfen - nein danke?" für eine wachsende Zahl zurückhaltender Eltern. Der Film zeigt, dass es bei Impffragen aber nicht nur um einen selbst, sondern auch um die Gesellschaft als ganzes geht. Denn aus den Impfungen "resultiert eine Herdenimmunität", weiß Ulrich Fegeler, denn auch "wer nicht geimpft ist, hat so einen gewissen Schutz: Der Erreger dringt nicht zu ihm vor". Das sei bedeutend für Menschen, die man nicht impfen kann. Nicht nur Eltern stehen vor der Frage nach den Impfungen gegen Kinderkrankheiten, auch jeder Heranwachsende und Erwachsene steht für sich regelmäßig vor der Entscheidung: impfen oder nicht.

In der Gesprächssendung "scobel - Psychoneuroimmunologie: Heile dich selbst" rückt Gert Scobel zusammen mit seinen Gästen die Selbstheilungskräfte des Körpers in den Mittelpunkt. Die Entdeckung, dass körperliche, psychische und geistige Prozesse untereinander stark vernetzt sind, eröffnet neue Möglichkeiten der Behandlung. Zunehmend größere Beachtung finden dabei auch soziale Beziehungen, die zur Stressreduktion beitragen können. Der Arzt und Psychologe Christian Schubert aus Innsbruck beschreibt es so: "Bringt man den psychoneuroimmunologischen Forschungsstand auf einen Nenner, heißt das: Soziale Beziehungen sind das Lebenselixier."

Hinweis für Journalisten: Weitere Informationen zu den beiden Sendungen sowie einen Video-Stream von der Dokumentation finden Sie unter www.pressetreff.3sat.de.

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