3sat

3sat-Programmplanung Sonntag, 8. April 2001
Woche 15/01
Samstag, 21. April 2001
Woche 17/01
Freitag, 4. Mai 2001
Woche 18/01 / Freitag, 11. Mai 2001
Woche 19/01

    Mainz (ots) -

    Achtung!! Bitte Titeländerung und Textergänzung beachten!!    

    Nr. 104

    15/01

    Sonntag, 8. April 2001

    !!19.10    neunzehnZehn-extra  3sat
                    Der 3sat-Live-Talk mit Eberhard Piltz und Gästen
                    "Zurück zum Kalten Krieg? US-Aussenpolitik auf
                    Crash-Kurs"

    George W. Bush hat alle Hände voll zu tun in einem Bereich, dem er eigentlich nicht die größte Aufmerksamkeit zubilligen wollte: der Außenpolitik. "America first" als oberste Maxime, hatte er angekündigt, das internationale US-Engagement zurückfahren zu wollen - Abzug der US-Truppen aus dem ehemaligen Jugoslawien beispielsweise, damit "wir ... uns darauf konzentrieren können, Kriege zu führen und zu gewinnen."

    Zwar nicht die Gefahr eines Krieges, aber die Gefahr der Rückkehr in kalte Kriegsver-hältnisse birgt der aktuelle Konflikt mit China, der aus dem Zusammenprall eines amerikanischen Aufklärungsflugzeuges, voll bepackt mit modernster Aufklärungstechnik, mit einem chinesischen Abfangjäger am vergangenen Sonntag erwächst: Von Provokation, Militärspionage und offenen Spannungen zwischen Ost und West ist die Rede. Washington bedauert den Vorfall, sieht aber bisher für eine offizielle Entschuldigung keinen Anlass. Muskelspiele statt Diplomatie? Zwischen beiden Großmächten gibt es eine Vielzahl von Meinungsverschiedenheiten, in denen das amerikanische Projekt des Nationalen Raketenabwehrschildes (NMD) für Peking nur ein Stein des Anstoßes ist - ebenso wie für Russland. Auch gen Moskau hat Bush mit harten Tönen eine Flanke eröffnet, nicht grundlos nach dem jüngsten Spionagezwischenfall und Russlands Waffenverkäufe an den Iran.

    Aber ist es klug, mit beiden Ländern gleichzeitig Streit anzufangen und sie damit vielleicht zum engeren Schulterschluss zu bewegen? Und ist es geschickt, gleichzeitig die europäischen Verbündeten mit demonstrativen Alleingängen und dem kompromisslosen Ausstieg aus dem Klimaschutzabkommen von Kyoto zu brüskieren? Kann sich Amerika allein auf seine Stärke verlassen, oder bringt es sich in eine gefährliche Selbstisolation?

    In "neunzehnZehn - extra" live aus Washington diskutiert ZDF-Korrespondent Eberhard Piltz mit seinen Gästen über den neuen Kurs in der US-Außenpolitik.

    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung um 4.25 Uhr)

    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten.

    Achtung!! Bitte Programmergänzung beachten!!  Nr. 106

    17/01

    Samstag, 21. April 2001

    9.05    Kulturzeit    3sat
                (Wiederholung vom Vortag)


    !! 9.45  nano  3sat
                  Die Welt von morgen
                  (Wiederholung vom Vortag)

    10.15    Slowenien Magazin  ORF

    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten.

    Achtung!! Bitte Textergänzung und Programmänderung beachten!!  

    Nr. 105

    18/01

    Freitag, 4. Mai 2001

    10.45  !!  Service public? au public!    SF DRS
                      Ein Disput zwischen Armin Walpen und Peter Glotz
                      (aus der SF DRS-Reihe "Sternstunde Philosophie")

    Der "Service public" ist bei Radio, Fernsehen, Post und Bahn zum vielzitierten Begriff geworden, zur Kampfparole auch gegen einen Neoliberalismus um jeden Preis. Vor dem Hintergrund der Be-kanntmachung zum neuen Radio- und Fernsehgesetz lohnt es sich, den Begriff auf seine Tragfähigkeit zu überprüfen. Unter der Leitung von Erwin Koller disputieren Armin Walpen, Generaldirektor der "SRG Idée Suisse", und Peter Glotz, Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen.

    Buchhinweis: Raoul Blindenbacher u.a. (Hg.): Vom Service Public zum Service au Public. NZZ-Verlag Zürich 2000.

    (Diese Ergänzung gilt auch für die Nachtwiederholung am 9.5., 1.40 Uhr)

    Programm in der Zwischenzeit wie ausgedruckt.


    23.15  Kurzfilmtage Oberhausen Spezial  3sat
                Oberhausen 2001: deutsche Kurzfilme


                Kurzfilmtage Oberhausen Spezial    3sat
                Anonym

    anschl.  Kurzfilmtage Oberhausen Spezial    3sat
                  Neulich 2

    anschl.  Kurzfilmtage Oberhausen Spezial    3sat
                  Mexico City

    anschl.  Kurzfilmtage Oberhausen Spezial    3sat
                  Mit mir

    anschl.  Kurzfilmtage Oberhausen Spezial    3sat
         !!      Los Rebeldes
                  Kurzfilm, Deutschland/Kuba 2000
                  Regie: Ariane Kessissoglou
                  (10 Minuten; Fernseherstaufführung)

    Hufe trappeln, Pferde schnaufen und tapfere Freiheitskämpfer rufen sich gegenseitig Befehle zu - in der Rundfunkstation "Radio Progreso" in Havana, wo im eigenen Studio Hörspiel-Soaps produziert werden. Diesmal haben sich Schauspieler, der Geräuschemacher, der Tontechniker und die Synchronregisseurin ei ngefunden, um das Abenteuerstück die "Rebellen von San Pedro" aufzunehmen.

    Während eines Austauschsemesters an der Filmhochschule EICTV in Cuba drehte Ariane Kessissoglou, Studentin an der Kunsthochschule für Medien in Köln, diesen amüsanten Dokumentarfilm, der beweist, dass spannender Hörfunk auch mit der Technik von gestern gemacht werden kann.

    anschl.    Kurzfilmtage Oberhausen Spezial  3sat
                    Nebel

    anschl.    Kurzfilmtage Oberhausen Spezial  3sat
                    Fucked

    anschl.    Kurzfilmtage Oberhausen Spezial  3sat
                    Eintagsliebe

    anschl.    Kurzfilmtage Oberhausen Spezial    3sat
                    In My Slipstream

    0.20         Seitenblicke    ORF

    Der Kurzfilm "Ich muss gehen" entfällt.     Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten.

    Achtung!! Bitte Textergänzung beachten !!    Nr. 103

    19/01

    Freitag, 11. Mai 2001

    1.20    Klaus Doldinger "Back to New York"    3sat
                JazzBaltica 1999
                Klaus Doldinger - Saxophon
                Kenny Werner - Klavier
                Stefon Harris - Vibraphon
                Ira Coleman - Bass
                Clarence Penn - Schlagzeug
                Don Alias - Percussion

    Der erfolgreichste deutsche Jazzer aller Zeiten, Klaus Doldinger, kann mittlerweile auf eine 40-jährige Karriere zurückblicken. In dieser Zeit arbeitete er mit Größen wie Quincy Jones, Phil Collins oder Herbie Hancock. Seit 30 Jahren leitet er die deutsche Jazz-band "Passport". Seit 1960 ist er regelmäßig auf Auslands-tourneen, insbesondere in den USA und Brasilien. Er war Gast bei fast allen renommierten Festivals wie in Montreux. Hauptberuflich ist Doldinger Komponist von TV- und Filmmusiken ("Das Boot", "Tatort").

    Beim "JazzBaltica-Festival '99" spielte der zweifache Echo-Preis-träger weltexklusiv mit seiner neu formierten All-Star-Band. In Anlehnung an den Titel seiner CD "Street of Dreams - Doldinger in New York" präsentierte er in Salzau das Projekt "Back to New York". Herausragende Künstler wie der hochgelobte Pianist Kenny Werner oder der neue Stern am Vibrafonhimmel Stefon Harris gehörten dieser einmaligen Formation an.

    Wenn nicht anders angegeben, entsprechen die Beginnzeiten den VPS-Zeiten.


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