NABU

NABU: EU soll sich amerikanischen Strafmaßnahmen gegen Japan anschließen

Bonn/Oldenburg (ots) - Der Naturschutzbund NABU hat die US-Strafmaßnahmen gegen Japan wegen der anhaltenden Jagd auf Wale nachdrücklich begrüßt und als Vorbild für die Europäische Union bezeichnet. "Die Verfügung von US-Präsident Bill Clinton, ist eine deutliche Antwort darauf, dass ein einzelner Staat ohne Rücksicht auf internationale Abkommen die schrankenlose Ausplünderung der Meere betreibt" sagte NABU-Experte Rüdiger Wohlers. Die Europäische Union sei nun aufgefordert, dem amerikanischen Beispiel zu folgen und in einem ersten Schritt ihre Gewässer ebenfalls für japanische Fischer zu sperren, solange Japan weiterhin am "wissenschaftlich verbrämten" Walfang festhalte, so Wohlers. Dies müsse besonders für die Hoheitsgewässer überseeischer EU-Besitzungen gelten. In einem zweiten Schritt müsse auch die Europäische Union dem US-Beispiel folgen und Handelssanktionen gegen Japan prüfen, forderte der NABU-Experte. Es sei ein weiteres ermutigendes Zeichen, dass der Inselstaat Neuseeland bereits angekündigt hat, dem amerikanischen Beispiel zu folgen und ebenfalls über geeignete Maßnahmen nachzudenken. "Der archaische Walfang muss ein Ende haben, um die intelligenten und sensiblen Meeressäuger zu retten," betonte Wohlers. ots Originaltext: NABU Bonn Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Rüdiger Wohlers, NABU-Experte für Seerecht, Tel. 0441-25600. Im Internet zu finden unter http://www.presse-service.de/Meldungen.cfm?PS_ID=80&typ=0 Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: NABU

Das könnte Sie auch interessieren: