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NABU und Zoodirektoren unterzeichnen gemeinsame Erklärung

Stuttgart (ots) - Der Naturschutzbund NABU und die zoologischen Gärten in Deutschland wollen in Zukunft beim Natur- und Artenschutz sowie bei der Umweltbildung enger zusammenarbeiten. NABU-Präsident Jochen Flasbarth und der Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren (VDZ) und Leiter der Stuttgarter Wilhelma, Dieter Jauch, unterzeichneten heute in Stuttgart eine entsprechende Erklärung. NABU und VDZ setzen sich damit für zeitgemäße, art- und tierschutzgerechte Formen der Tierhaltung sowie für die Beendigung problematischer Importe naturentnommener Tiere ein. "Wir begrüßen besonders, dass die zoologischen Gärten nach Möglichkeit auf den Erwerb von Naturentnahmen verzichten wollen", so NABU-Präsident Jochen Flasbarth. NABU und VDZ wollen verstärkt ihre Artenschutzbemühungen aufeinander abstimmen. "Die Zuchtprogramme der zoologischen Gärten für extrem bedrohte Arten finden eine Ergänzung in praktischen Maßnahmen des Arten- und Lebensraumschutzes in den Heimatländern der Tiere, wie sie etwa der NABU durchführt", erläuterte VDZ-Präsident Jauch einen Grund für die Zusammenarbeit. Ein Beispiel hierfür sei das NABU-Projekt zum Schutz des Schneeleoparden in Kirgistan, das durch die Zuchtbemühungen etwa des Krefelder Zoos sinnvoll ergänzt werde. NABU und VDZ wollen auch das große Besucherinteresse an den Zoologischen Gärten stärker zur Aufklärung und Information über Umwelt- und Naturschutzthemen nutzen. "Im Schnitt besucht jeder Bundesbürger alle zwei Jahre einen Zoo", schätzt VDZ-Präsident Jauch. Dies sei eine einzigartige Möglichkeit, um Menschen aus allen Schichten für die Ziele des Natur- und Artenschutzes zu sensibilisieren. Als Naturschutz-Bildungszentren könnten die Zoos deshalb ein wesentliches Standbein der Umweltbildung darstellen. "Wir rufen deshalb auch unsere Mitglieder in den Kreis- und Ortsgruppen zur Zusammenarbeit mit ihrem Zoo vor Ort auf", betonte NABU-Präsident Flasbarth. ots Originaltext: NABU Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: NABU-Pressestelle, Tel. 0228-4036-142, Pressestelle des zool.-bot. Gartens Wilhelma/Stuttgart, Tel. 0711-5402-108. Der Text der gemeinsamen Erklärung ist in den Pressestellen abrufbar, im Internet unter www.nabu.de. Original-Content von: NABU, übermittelt durch news aktuell

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