Dr. Wolff-Forschung

Erika Berger hilft, ein Tabu zu brechen: Vaginale Trockenheit ist weit verbreitet - das Gespräch darüber fehlt

Erika Berger hilft ein Tabu zu brechen - (von l. nach r.) Priv. Doz. Dr. med. Petra Stute, Erika Berger, Hildegard Stienen und Dr. med. Iris Schmidts-Winkler. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Dr. Wolff-Forschung"

Bielefeld (ots) - Frauen sagt man nach, dass sie gerne plaudern - über fast alles. Doch sobald es um Intimprobleme geht, werden sie einsilbig. Vaginale Trockenheit ist solch ein Problem. Obwohl weit verbreitet, wird es fast überall tabuisiert. Frauen nehmen sogar gesundheitliche Belastungen und Verluste der Lebensqualität in Kauf, ehe sie dieses Problem offen angehen. "Wir sollten den Frauen Mut machen, darüber zu sprechen", meint die bekannte Fernsehmoderatorin Erika Berger. Sie unterstützt deshalb die öffentliche Diskussion, die von der Dr. Wolff-Forschung (Bielefeld) zu diesem Thema initiiert worden ist, um die Betroffenen aus ihrer Befangenheit herauszuholen.

Die medizinische Statistik belegt die Häufigkeit des Problems: Fast jede zweite Frau über 45 leidet unter vaginaler Trockenheit. Erste Anzeichen treten sogar noch früher auf. Frauen klagen oft schon vor den Wechseljahren und später ohnehin über negative Empfindungen in der Vagina. "Die Scheide und der äußere Intimbereich sind trocken und reizbar. Diese Beschwerden können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen", so die Erfahrung von Dr. Petra Stute, Ärztin an der Universitäts-Frauenklinik Münster, aus ihren "Late Love"-Sprechstunden. Während andere klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen auch unbehandelt bei der Mehrzahl der Frauen nach vier bis fünf Jahren nachließen, blieben urogenitale Beschwerden entweder bestehen oder nähmen zu. Dass die Probleme weit über die unangenehmen körperlichen Symptome hinausgehen können, weiß Hildegard Stienen aus ihrer Praxis in Münster. Die niedergelassene Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Sexualberatung kennt den psychischen Leidensdruck, den vaginale Trockenheit auslösen kann: "Die betroffenen Frauen haben das Gefühl, dass sie keine vollwertige Sexualpartnerin mehr sind, auch wenn das unbegründet ist. Das trifft sie aber erst einmal sehr hart." Das Fehlen von geeigneten Begriffen für das weibliche Genitale - die meisten seien abwertend - verschärfe das Problem zusätzlich. Deshalb sei Beratung durch Ärzte, Aufklärung durch Medien und ein offener Dialog mit Freundinnen und dem Partner besonders wichtig. Vor allem gelte es, den Frauen schnelle und unproblematische Hilfe mit Vaginal-Cremes (z.B. Vagisan FeuchtCreme) anzubieten.

Pressekontakt:

Dr. Wolff-Gruppe Tel. 0521 - 8808 - 292 (-243)
Eva Gertz - Pressereferentin Fax. 0521 - 8808 - 254
Johanneswerkstr. 34 - 36 Mob. 0171 - 270 75 35
33611 Bielefeld Mail: pr@dr-kurt-wolff.de

Original-Content von: Dr. Wolff-Forschung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Dr. Wolff-Forschung

Das könnte Sie auch interessieren: