DVAG Deutsche Vermögensberatung AG

Der Euro-Countdown läuft
Neues Geld für rund 300 Millionen Europäer - Am 1.Januar 2002 löst der Euro die D-Mark in Deutschland ab

    Frankfurt am Main (ots) - Mit Beginn des Jahres 2002 heißt es nach
rund 54 Jahren Abschied nehmen von der D-Mark. Wie in elf weiteren
Staaten der Europäischen Union, darunter Frankreich, Italien,
Österreich, die Benelux-Staaten und Spanien, wird auch in Deutschland
der Euro als neue Währung eingeführt. "Dabei handelt es sich nicht um
eine Währungsreform, sondern um eine reine Umstellung von der D-Mark
auf den Euro", so der Wirtschaftsexperte und Generalbevollmächtigte
der Deutschen Vermögensberatung, Friedhelm Ost.
    
    Der amtliche Umrechnungskurs Euro/D-Mark steht seit langem fest,
er enthält fünf Stellen hinter dem Komma und liegt bei:
    
    1 Euro = 1,95583 DM.
    
    Ausgegeben werden ab dem 1. Januar 2002 insgesamt sieben Banknoten
mit den Nominalwerten 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euro. Am Format
der Scheine wird sich wenig ändern. Die neuen Banknoten, die mit
höchsten Sicherheitsmerkmalen ausgestattet sind, werden etwas höher
und etwas kürzer sein als die bisherigen D-Mark-Scheine. Dazu kommen
acht Euro-Münzen zu 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cent sowie zu 1 und 2
Euro. Damit man sich an die zackig umrundete 20-Cent-Münze oder das
gold-silberne 1-Euro Stück gewöhnen kann, gibt es vom 17.Dezember an
in allen Banken und Sparkassen die sogenannten "Starter-Kits" für 20
Mark. Diese Probepäckchen enthalten 20 Euro- und Cent-Münzen im
Gesamtwert von 10,23 Euro.
    
    Schonfrist für D-Mark Besitzer bis 28.Februar 2002
    
    Trotz der Währungsumstellung zum Jahreswechsel verliert die D-Mark
nicht von einer Sekunde auf die andere ihren Wert. Noch bis zum
    
    28. Februar 2002 kann in der Regel weiter in den Geschäften mit
der D-Mark bezahlt werden. Wechselgeld jedoch wird ab dem 1. Januar
2002 nur noch in Euro ausgegeben, DM-Bargeld muss der Kunde also
nicht mehr annehmen.
    
    Die Möglichkeit, alte Münzen und Scheine kostenlos in Euro
umzutauschen, besteht ebenfalls noch bis zum 28. Februar 2002 bei
allen Banken und Sparkassen. Danach ist dies nur noch bei den
Landeszentralbanken möglich.
    
    Deshalb rät die Deutsche Vermögensberatung, in den letzten Tagen
vor dem kommenden Jahreswechsel nur noch so viel Geld vom privaten
Konto abzuheben, wie bis zur Euro-Einführung wirklich gebraucht wird.
    
    Friedhelm Ost warnt dringend vor Wechselgeschäften an der Haustür:
"Es sind bereits Trickbetrüger unterwegs, die Tauschgeschäfte von
D-Mark in Euro anbieten."
    
    Lebensversicherung: Keine Angst vor dem Euro
    
    Auch nach Einführung des Euro bleiben alle Versicherungen und
Verträge, wie beispielsweise die Berufsunfähigkeits- und die private
Krankenversicherung oder der Bausparvertrag, unverändert gültig.
Dementsprechend braucht sich niemand Sorgen zu machen, der eine
Lebensversicherung abgeschlossen hat: Mit der Einführung des Euro am
1. Januar 2002 werden bei Lebensversicherungen die
Versicherungssumme, Rückkaufswerte und festgeschriebene Gewinnanteile
auf die neue Währung umgeschrieben. Die alten Werte bleiben erhalten,
sie werden nur umgerechnet. Und die Konditionen - etwa die
Verzinsung, die Laufzeiten usw. - gelten unverändert fort.
    
    Wenn auch der Euro in seinem Außenwert gegenüber dem Dollar etwas
an Boden verloren hat, ist er mit seinem Binnenwert eine sehr stabile
Währung. "Die Inflationsrate in der Euro-Zone ist in jüngster Zeit
wieder gefallen", so Friedhelm Ost, "und die Europäische Zentralbank
wird mit ihrer Geldpolitik dafür sorgen, dass der Euro in Zukunft
eine der stabilsten Währungen der Welt sein wird."
    
    Was geschieht mit dem Bankkonto ?
    
    Bankkonten werden ab dem 1.Januar 2002 automatisch und
gebührenfrei auf den Euro umgestellt. Gleiches gilt für
Daueraufträge. Gemäß dem Grundsatz der Kontinuität bleiben auch alle
vereinbarten Zinssätze für Sparguthaben, Festgelder oder andere
Anlageformen sowie zu zahlende Kreditzinsen unverändert.
    
    Wer sich eingehend über das Thema "Euro" informieren will, sollte
sich mit einem der bundesweit mehr als 27.000 Experten der Deutschen
Vermögensberatung in Verbindung setzen. Nicht nur in Sachen "Euro"
stehen die Vermögensberater als Ratgeber hilfreich zur Seite. Als
"Hausärzte" in allen finanziellen Angelegenheiten betreuen sie die
mehr als 3,1 Millionen Kunden der Deutschen Vermögensberatung in
allen Fragen des Vermögensaufbaus und der Vermögenssicherung getreu
dem Motto "Früher an Später denken!" dauerhaft und kompetent.
    
    Ganz aktuell stehen die sogenannte "Riester-Rente" und die private
Berufsunfähigkeitsrente für viele Millionen Menschen im Vordergrund.
    
    
    
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