DVAG Deutsche Vermögensberatung AG

Repräsentative Umfrage im Auftrag der DVAG
85% der Deutschen wollen staatliche Fördergelder für Ausbildung
Frühzeitiges Vorsorgesparen für Bildungskosten der Kinder Favorit

Frankfurt (ots) - Gute Ausbildung ist eine der wichtigsten Weichenstellungen im Leben - das ist allgemein bekannt. Ob sich jedoch jeder eine solche leisten kann, steht auf einem anderen Blatt. So verwundert es auch nicht, dass das Thema Ausbildungsfinanzierung immer wieder Gegenstand von politischen Diskussionen ist. Gerade bei der Frage, wer die Kosten tragen sollte und wie diese zu finanzieren sind, unterscheiden sich die Meinungen teilweise erheblich. Die aktuelle Bevölkerungsumfrage im Auftrag des Finanzvertriebs Deutsche Vermögensberatung (DVAG) zeigt hierbei ein deutliches Bild:

85 Prozent der Deutschen sind der Meinung, der Staat sollte das gezielte Sparen für die Ausbildung von Kindern durch Zuschüsse fördern. Über die Hälfte sprach sich für die staatliche Unterstützung von Sparmaßnahmen aus, jeder 3. Deutsche hält dies zumindest bei Bedürftigkeit für angemessen. Lediglich 13 Prozent der Bevölkerung ist der Meinung, dass es nicht nötig sein, dass der Staat diese Art der finanziellen Vorsorge bezuschusst. Das ergab eine repräsentative Befragung des Marktforschungsinstituts USUMA Ende Juli 2010 bei über 1.000 Personen im Auftrag der DVAG zum Thema Ausbildungsfinanzierung.

Fast ebenso viele Menschen (84%) sind sich darüber einig, dass Eltern für die Berufsausbildung Ihrer Kinder finanziell aufkommen müssen. Über die Hälfte (55%) der Befragten sieht dies zumindest dann als Elternpflicht, wenn es finanziell möglich ist. Immerhin 15 Prozent denken, dass die Berufsausbildung der Kinder nicht Sache der Eltern ist.

Bei der Art und Weise der finanziellen Ausbildungsunterstützung der Kinder ist das frühzeitige Vorsorgesparen der derzeit favorisierte Weg. Für mehr als 40 Prozent der Bevölkerung käme diese Form am ehesten in Betracht, gefolgt vom Zuschießen regelmäßiger Beträge aus dem laufenden Einkommen (30%) und die Möglichkeit, bei Bedarf gelegentlich auszuhelfen (25%).

"Die gute Ausbildung der Kinder sollte nicht nur Herzensangelegenheit aller Eltern sein, sondern auch vom Staat unterstützt werden," sagt dazu Dr. Udo Corts, Vorstandsmitglied der Deutschen Vermögensberatung. Zwar seien Eltern gesetzlich verpflichtet, ihren Kindern Unterhalt für den gesamten Lebensbedarf einschließlich der Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf zu gewähren. Angesichts geschätzter Unterhaltskosten von bis zu 120.000 Euro und mehr für die Zeit von der Geburt bis zum Abschluss einer Berufsausbildung falle es jedoch vielen Eltern schwer, die entsprechenden finanziellen Mittel aufzubringen. "Meist ist hier frühzeitiges Vorsorgesparen angesagt. 85 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind allerdings der Meinung, dass der Staat dieses Ausbildungssparen gezielt fördern sollte. Angesichts der demografischen Entwicklung dürfte dies nicht nur dem individuellen Familienglück dienen, sondern auch zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft beitragen. Denn auch hier gilt: Früher an Später denken", so Corts weiter.

Angaben zur Methode der Befragung

Vom 26.-29. Juli wurden im Auftrag der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) von der USUMA GmbH Berlin 1017 Erwachsene telefonisch befragt. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Wolfgang G. Gibowski - Beratung & Kommunikation Berlin.

Über die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) Mit ihren über 37.000 haupt- und nebenberuflichen Vermögensberatern betreut die Deutsche Vermögensberatung über 5,4 Millionen Kunden branchenübergreifend rund um die Themen "Vermögen planen - Vermögen sichern - Vermögen mehren." Der 1975 von Prof. Dr. Reinfried Pohl gegründete Finanzvertrieb erzielte im Geschäftsjahr 2009 Umsatzerlöse in Höhe von rund 1,1 Milliarden Euro und einen Jahresüberschuss von rund 140 Millionen Euro. Aktuelle Informationen und Unternehmensnachrichten finden Sie unter www.dvag-aktuell.de .

Pressekontakt:

Sylvia T. Herbrich, Deutsche Vermögensberatung AG, Münchener Straße
1, 60329 Frankfurt am Main, Tel:069-2384-127; Fax: 069-2384-867

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