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TVneu: Kommt jetzt die TV-Steuer?

    Hamburg (ots) - Müssen wir in Zukunft statt Rundfunkgebühren eine
Fernsehsteuer an den Fiskus zahlen? Nach Informationen der
Fernsehzeitschrift TVneu denken deutsche Politiker derzeit über eine
solche Steuer nach. Der Vorschlag stamme, so das Blatt in seiner
heutigen Ausgabe, von einer Arbeitsgruppe, die im Auftrag der
Ministerpräsidenten der Länder neue Finanzierungs-Modelle für die
öffentlich-rechtlichen Fernsehsender erarbeitet.
    
    "Technische Entwicklungen wie das Internet zwingen uns zu einer
baldigen Neuregelung", bestätigte Medienreferatsleiter Lutz Bardelle
von der niedersächsischen Staatskanzlei gegenüber TVneu. Als Grund
für die Reform nennen Experten die Tatsache, dass immer mehr Radio-
und TV-Programme auch per Computer zu empfangen seien, für diese
Geräte aber bis zum Jahr 2003 keine Gebührenpflicht bestehe.
    
    Auch Medienpolitiker von SPD und CDU sprachen sich gegenüber TVneu
für eine Überprüfung des Gebührenprinzips aus. Kurt Beck,
rheinland-pfälzischer Ministerpräsident: "Die Frage stellt sich, ob
die Rundfunkgebühr, die an ein Rundfunkgerät gebunden ist, noch die
angemessene Finanzierung ist." Und der Medienexperte der Grünen,
Matthias Berninger, meinte zu TVneu: "Ich plädiere für eine
Rundfunk-Abgabe, die von jedem Bürger für die öffentlich-rechtlichen
Anstalten gezahlt werden muss, unabhängig von Radio-, TV- oder
Internetanschluss."
    
    Weitere Informationen und Stellungnahmen zu dem Thema in Heft 14
von TVneu, das heute auf den Markt kommt.
    
    
ots Originaltext: Axel Springer Verlag AG
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