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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Extremismus

Regensburg (ots) - Sie stechen auf Arglose ein, stecken Autos in Brand, attackieren Polizisten: Extremisten jedweder Prägung sind eine Schande. Die Gründe, mit denen Dschihadisten, Neonazis oder Linksautonome ihre Taten rechtfertigen, mögen höchst unterschiedlich sein - auch der Personenkreis, den sie ins Visier nehmen. In puncto Menschenverachtung und Bösartigkeit aber ist die gemeinsame Schnittmenge groß. Sie gehören zur gefährlichen Sorte Menschen, für die der angeblich gute Zweck die miesen Mittel heiligt. Extremisten stehen zu Recht unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. In manchen Fällen wünscht man sich einen noch schärferen Blick. Dass die Gewalttaten derzeit in Teilbereichen sinken, darf niemanden in Sicherheit wiegen. Die Situation kann sich rasch drehen. Genau hinzuschauen, ist aber nicht nur Aufgabe der Behörden. Jeder Bürger ist in der Pflicht. Extremisten muss klar sein: Feinde der Demokratie haben unendlich viele Feinde.

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