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Mittelbayerische Zeitung: "Mittelbayerische Zeitung" zu "Wimbledon":

Regensburg (ots) - Wimbledon ist in seiner finalen Phase. Im frei empfangbaren TV sehen wir das nicht - aber das ist noch einmal ein ganz anderes Thema. Das Thema ist, dass das legendäre Turnier Tage der Abwechslung erlebt. Vielleicht klingt das ja komisch, wenn es ein Roger Federer als letzte der Koryphäen bei den Herren unter die besten vier geschafft hat. Es klingt vielleicht auch komisch, wenn ein Oldie wie Venus Williams mit ihren 37 Jahren bei den Damen ins Endspiel einzieht. Es ist aber nicht komisch: Auch solche großen Namen können sehr wohl eine Abwechslung sein. Federer gewann das Turnier in Wimbledon zuletzt 2012. Bei Venus Williams liegt es gar noch länger zurück - 2008. Nun scheint es, als hätte sie in Vertretung ihrer schwangeren Schwester Serena den Auftrag, die grandiose Williams-Familientradition der Wimbledonsiege (sagenhafte zwölf an der Zahl seit 2000!) fortzusetzen. Der Clou aber ist: Es ist nicht lange her, da hätte kein Mensch dem Duo Federer/Venus Williams zugetraut, Wimbledon tatsächlich nochmal gewinnen zu können. Vielleicht aber wird es auch ein ganz neuer Name in der Siegerliste: Querrey, Cilic, Berdych hier, Muguruza dort. Es wäre auch spannend. Vielleicht ist sogar die Zeit der Dauerdominatoren vorbei. Wie abwechslungsreich es ist, zeigt die Weltrangliste der Damen, wo eine (in Regensburg übrigens von ihren Bundesliga-Einsätzen bestens bekannte) Karolina Pliskova trotz einer Zweitrunden-Niederlage die Spitze der Weltrangliste erklimmt.

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