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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Andreas Allacher zur Lage von Borussia Dortmund

Regensburg (ots) - Sicherlich war das torlose Derby der Dortmunder gegen Schalke eine Enttäuschung für die Borussen-Fans im wichtigsten Spiel des Jahres. Doch angesichts von bereits acht Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze von einer Ergebniskrise oder gar einer Herbstdepression der Schwarz-Gelben zu sprechen, wäre völlig falsch. Dortmund hat in diesem Sommer (wieder einmal) einen personellen Aderlass verkraften müssen. Mit Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan haben tragende Säulen ihres Spiels den Verein verlassen. Für sie sollen es nun Spieler wie Mario Götze, Sebastian Rode, Andre Schürrle oder Marc Bartra richten, die in ihren bisherigen Klubs keineswegs erste Wahl waren. Elf Spieler kamen, sechs gingen: Logisch, dass sich die Mannschaft erst finden muss - und logisch, dass Trainer Thomas Tuchel experimentieren und rotieren muss, um die Idealbesetzung zu finden. Dazu kamen zeitweise bis zu zehn Verletzte, was in der Bundesliga allenfalls ein FC Bayern ersetzen kann. Die Dortmunder und ihr Trainer haben somit nichts falsch gemacht, allenfalls dass sie mit Siegen wie dem 6:0 über Darmstadt oder dem 5:1 in Wolfsburg zu große Erwartungen geweckt haben. "Dortmund hat nicht nur für diese Saison, sondern für die Zukunft eingekauft", hat der erfahrene Trainer Armin Veh die Situation treffend kommentiert. Die Borussen werden noch kommen - nur die Ruhe.

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