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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Volkswagen: Das größte Problem bleibt - von Bernhard Fleischmann, MZ

Regensburg (ots) - Eines muss man dem Volkswagen-Konzern lassen: In Sachen Richtungswechseln, Beschleunigungs- und Bremsmanövern macht den Wolfsburgern derzeit keiner was vor. Diese Agilität führt zu überraschenden Wendungen. Dass VW das CO2-Problem für eigentlich nie existent erklärt, passt dazu. Aber wie ist das möglich? Wer betrachtet, was alles an spritsparenden Maßnahmen auf dem Prüfstand nicht verboten ist, der könnte auf die Idee kommen, dass die VW-Mitarbeiter gar nicht mehr glauben konnten, die von ihnen angewandten "Optimierungen" wären erlaubt. Das ändert nichts daran, dass die Autos - auch anderer Hersteller - im Alltag viel mehr verbrauchen. Und das dickste Problem bleibt. Der Betrug beim Stickoxid-Ausstoß. Darüber wird in den USA in Kalifornien verhandelt, wo am wenigsten Gnade zu erwarten ist.

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