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Kommentar zum Museum der Bayerischen Geschichte

Regensburg (ots) - Zu einem Ort der Selbstvergewisserung Bayerns solle das Museum der Bayerischen Geschichte werden, sagte Ministerpräsident Horst Seehofer im Mai diesen Jahres anlässlich der Grundsteinlegung, er versprach ein Museum, von dem noch unsere Urenkel profitieren werden. Darf ein solcher Ort Eintritt kosten? Wenn die Eintrittsgelder für die Finanzierung des Museumsunterhaltes nicht zwingend notwendig sind, ist die Frage der Zugangskosten tatsächlich eine rein ideologische: Soll das geplante Museum ein Ort sein, der ohne Bezahlschranke, sozusagen barrierefrei, für jeden zugänglich ist, egal ob jung, alt, arm oder reich? Eine charmante Idee, die ins Konzept zu passen scheint. Oder wertet ein kostenfreier Zugang das Museum tatsächlich eher ab, wie Richard Loibl nun einwendet? Verschafft der Bezahlvorgang an der Kasse dem Museum einen Mehr-Wert? Dagegen spricht, dass viele renommierte Museen weltweit auf Eintrittsgelder verzichten. Darunter zum Beispiel auch das Britische Museum in London. Und das steht nun wirklich nicht in dem Ruf, nichts wert zu sein.

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