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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Fritz Winter zur Lohnpolitik von Kliniken des Bezirks Oberpfalz

Regensburg (ots) - Unter dem Strich ging es um läppische 8000 Euro: Um soviel war eine Nürnberger Reinigungsfirma billiger als eine Regensburger. Deshalb bekam sie den Zuschlag für den Stations- und Pflegehelferinnen-Auftrag am Bezirksklinikum Regensburg, obwohl sie nur den Mindestlohn zahlt. Gesetzlich ist das wohl völlig korrekt - aber die soziale Institution Bezirk kam in den Verdacht, durch Lohndumping an den Geringstverdienern zu sparen. Ein unnötiger Ärger, der leicht vermeidbar gewesen wäre. Wenn, ja wenn ein Verwaltungsbeamter bei der Ausschreibung mitgedacht und den "sozialen Sprengsatz" rechtzeitig entdeckt und entschärft hätte. Bezirkstagsvizepräsident Norbert Hartl schrie Feurio und Präsident Franz Löffler musste löschen. Der Verwaltungsrat nimmt die Sachbearbeiter bei der MedBo an die Kandare. Solch eine Panne soll sich nicht wiederholen. Schließlich müssen die Politiker Gesicht zeigen - am besten das soziale Gesicht des Bezirks.

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