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Mittelbayerische Zeitung: Kommentar "Warum so spät?" von Fritz Winter zu Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung zur Verbesserung der Lage der Asylbewerber

Regensburg (ots) - Die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung zur Verbesserung der Lage der Asylbewerber in Bayern waren längst überfällig. Unverständlich ist aber, warum Ministerpräsident Horst Seehofer die Angelegenheit erst zur Chefsache machen musste, um längst überfällige Entscheidungen zu treffen. Dass die vielfältigen und eskalierenden Krisen in Afrika, im Nahen Osten oder in der Ukraine zu einem dramatischen Anstieg der Flüchtlingszahlen führen würden, war abzusehen. Dennoch ist der Freistaat weitgehend konzeptionslos in die Katastrophe gestolpert. Mit der Folge, dass im reichen Bayern die Ärmsten der Armen menschenunwürdig in Containern, Zelten und Garagen hausen müssen. Das Problem, wie bislang geschehen, einfach nach unten wegzudrücken, ist keine Lösung. Als Emilia Müller das Amt der Sozialministerin übernahm, hat sie begonnen, Schwung in den Laden zu bringen, in dem unter Christine Haderthauer Stillstand herrschte. Sie war nicht schnell genug - und nun steht Horst Seehofer als großer Problemlöser da. Und Müller hat den Schwarzen Peter.

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