Zentralverband SHK

01/2010 - Vorrang für energetische Gebäudesanierung
Heizungsbauerhandwerk gegen Halbierung der Fördermittel - Appell an Bundestag

Sankt Augustin (ots) - Das Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk hat die Politik vor einer Halbierung der jährlichen Fördermittel für die Gebäudesanierung gewarnt. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) appellierte in einem Schreiben an ausgewählte Parlamentarier verschiedener Bundestagsausschüsse, die im Koalitionsvertrag vorgesehenen 2,2 Milliarden Euro für die energetische Gebäudesanierung in voller Höhe in den Bundeshaushalt einzustellen. "40 Prozent des Energieverbrauchs und der CO2-Emmissionen werden durch Gebäude verursacht. Als die wahren Hersteller von Energieeffizienz in Wohngebäuden haben unsere Betriebe die Kompetenz und das Instrumentarium diesen 'schlafenden Riesen' für eine nachhaltige Energieeinsparung zu wecken", erklärte Elmar Esser, Hauptgeschäftsführer des ZVSHK. Die Voraussetzung hierfür sei eine stetige und verlässliche Förderpolitik. "Auf kurzfristige und damit kurzsichtige Umschichtungen von Fördermittel reagieren modernisierungswillige Hauseigentümer mit Zurückhaltung." Eine Halbierung der in Aussicht gestellten Fördermenge für die energetische Gebäudesanierung sei daher im doppelten Maß kontraproduktiv. Sie schade dem Klima und der Konjunktur.

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) ist die Standesorganisation von 50.000 Handwerksbetrieben mit 270.000 Beschäftigten. Der Jahresumsatz des Sanitär-, Heizung-, und Klimahandwerks lag 2008 bei 26,7 Milliarden Euro. Der Hauptsitz des Verbandes ist in St. Augustin. In Potsdam unterhält der ZVSHK eine Hauptstadtrepräsentanz.

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