Hochschule Fresenius

Damit der Spitzensport keine Sackgasse wird
Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit der Hochschule Fresenius

Freuen sich über die Vertragsunterzeichnung: Hochschul-Geschäftsführer Hermann Kögler und lsb h-Präsident Rolf Müller (sitzend von links) sowie (stehend von links) Laufbahnberater Bernd Brückmann, Prof. Dr. Achim Menges, Kaderathletin Katharina Quint, Prof. Dr. Achim Jockwig, lsb h-Vizepräsident Lutz Arndt, Cornelia Masbaum vom ...

Frankfurt am Main (ots) - Zeitintensives Training, hohes Wettkampfaufkommen und ein anspruchsvolles Studium - das alles unter einen Hut zu bringen, ist eine der zentralen Herausforderungen für heutige Hochleistungssportler. Damit dies in Zukunft noch besser gelingt, haben der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen und die Hochschule Fresenius am Mittwoch einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser ermöglicht es Kaderathleten, ihr Studium flexibler zu gestalten und die Studieninhalte auf einen längeren Zeitraum zu verteilen. Zudem erhalten sie ein Stipendium, das mit einer Ermäßigung der anfallenden Studiengebühren einhergeht.

"Ein ganz wichtiger Schritt, um Sportlern eine Duale Karriere zu ermöglichen", waren sich Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h) und Hermann Kögler, Geschäftsführer der Hochschule Fresenius, einig. "Eine sportliche Karriere darf keine Einbahnstraße oder gar Sackgasse sein", machte bei der Vertragsunterzeichnung auch der für den Bereich Leistungssport zuständige lsb h-Vizepräsident Lutz Arndt deutlich. Vielmehr müsse alles dafür getan werden, jungen Talenten ein Nebeneinander von Sport und Ausbildung zu ermöglichen. "Ich freue mich, dass wir mit der Hochschule Fresenius einen Partner gefunden haben, der die Angebotspalette der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten maßgeblich und nachhaltig bereichert", so Arndt.

Von einer "Win-Win-Situation" sprach Hochschul-Geschäftsführer Hermann Kögler. Schließlich stelle die Förderung der Kaderathleten nicht nur für diese eine Erleichterung dar. "Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Sportler auch beim Studium sehr leistungsbereit und eigenverantwortlich sind", brachte es Prof. Dr. med. Achim Jockwig, Vizepräsident der Hochschule und Dekan des Fachbereichs Gesundheit & Soziales, auf den Punkt.

Das gilt auch für Katharina Quint, die an der Hochschule Fresenius gerade ihr zweites Semester in "Biosciences" absolviert und Kaderathletin im Bobfahren ist. "Ich trainiere fünfmal pro Woche bis zu vier Stunden pro Einheit. Gleichzeitig zu studieren - das ist schon eine Herausforderung", sagte die 19-Jährige. Durch das Stipendium wird sie nun finanziell entlastet. "Ein ganz entscheidender Punkt" findet Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen. Denn für einen Nebenjob fehle Spitzensportler definitiv die Zeit.

Lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller lobte den Kooperationsvertrag. Laut ihm komme es aber vor allem darauf an, das Niedergeschriebene mit Leben zu füllen. Dies sicherte Cornelia Masbaum, Leiterin des Competence Center Career Services der Hochschule, zu: "Als private Hochschule sind wir es gewohnt, den Studenten eine enge Betreuung zu gewährleisten und auf ihre Bedürfnisse einzugehen." Das gelte auch für Kaderathleten, den man künftig Mentoren an die Seite stellen will. "Es gilt zu verhindern, dass diese jungen Leute nach ihrer aktiven Karriere ins Bodenlose fallen", so Masbaum.

Wie wichtig die Kooperation mit Hochschulen ist - der Olympiastützpunkt Hessen unterhält derzeit rund zehn davon -, verdeutlichte Werner Schaefer: "Rund 70 Prozent der deutschen Olympiamannschaft sind Studenten", nannte er eine eindrückliche Zahl. Während vor 20 Jahren noch viele Ausbildungsplätze gefragt gewesen seien, würden heute fast alle Spitzensportler eine akademische Karriere einschlagen.

Lobende Worte fanden die Spitzen der Hochschule und des Landessportbundes für die Mitarbeiter der Laufbahnberatung am Olympiastützpunkt. "Sie sind es, die diese Kooperation auf den Weg gebracht haben. Und sie sind es auch, die den Sportlern während ihrer gesamten Laufbahn - von Schule über Studium bis hin zum Berufseinstieg - beratend zur Seite stehen", lobte lsb h-Vizepräsident Lutz Arndt.

Über die Hochschule Fresenius:

Die Hochschule Fresenius gehört mit rund 10.000 Studierenden und Berufsfachschülern zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. 1848 als "Chemisches Laboratorium Fresenius" gegründet und seit 1971 als staatlich anerkannte Fachhochschule in privater Trägerschaft zugelassen, unterhält die Hochschule Fresenius heute Standorte in Idstein, Köln, Hamburg, München, Frankfurt am Main und Berlin sowie Studienzentren in Düsseldorf und Zwickau. 2010 erfolgte die institutionelle Akkreditierung durch den Wissenschaftsrat. In den Fachbereichen Chemie & Biologie, Gesundheit & Soziales, Wirtschaft & Medien sowie Design können hier Ausbildungs-, Studien- und Weiterbildungsangebote wahrgenommen werden. Neben Bachelor- und Masterprogrammen in Vollzeit bieten die vier Fachbereiche mit ihren sieben Schools auch berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an.

Die Hochschule Fresenius setzt auf eine enge Einheit von Forschung, Lehre und Praxis und forscht in den Fachbereichen Chemie & Biologie (Institute for Analytical Research), Gesundheit & Soziales (Bewegungslabor), Wirtschaft & Medien (Institut für Gesundheitswirtschaft, Medienmanagement Institut, Institut für Energiewirtschaft) sowie Design. Mehr Informationen unter: www.hs-fresenius.de

Über den OSP (Olympiastützpunkt Hessen im Landessportbund Hessen e.V.):

Der OSP Hessen (Olympiastützpunkt Hessen im Landessportbund Hessen e.V.) ist eine Dienstleistungseinrichtung im Rahmen der Spitzensportförderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Er besteht seit 1988 und befindet sich seit 1992 in der Trägerschaft des Landessportbundes Hessen e.V.

Das Serviceangebot des OSP steht den olympischen Spitzenverbänden und seinen Bundeskaderathleten/innen zur Verfügung und wird regional von circa 380 Athleten/innen aus rund 30 Spitzenverbänden genutzt. Es umfasst die sportmedizinische und sportphysiotherapeutische Versorgung, die trainingswissenschaftliche und biomechanische sowie leistungsdiagnostische Betreuung als auch die Laufbahnberatung und Koordination der Dualen Karriere von Athletinnen und Athleten. 

Kontakt:

Hochschule Fresenius
University of Applied Sciences
Mareike Schrenk
Limburger Straße 2
65510 Idstein
Tel. +49 (0) 6126 9352952
mareike.schrenk@hs-fresenius,de

Leiter Olympiastützpunkt Hessen
Werner Schaefer
Otto-Fleck-Schneise 4
60528 Frankfurt
Tel. +49 (0) 69 -6789-860
E-Mail: wschaefer@lsbh.de

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