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Nordex geht mit solider Bilanzstruktur ins Jahr 2010

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Jahresergebnis

Norderstedt (euro adhoc) - Pressemitteilung Nordex geht mit solider Bilanzstruktur ins Jahr 2010

• Jahresumsatz 2009 auf 1.183 (1.136) Mio. Euro gestiegen • Rohertragsmarge auf 22,8% (21,1) verbessert • Liquidität um 48 auf 160 Mio. Euro erhöht • CEO Richterich: "Steigendes Neugeschäft im zweiten Halbjahr kann Wachstumsimpulse für 2010 setzen"

Hamburg, 19. April 2010. Mit den endgültigen Zahlen für den Jahresabschluss 2009 bestätigt der Nordex-Konzern (ISIN: DE000A0D6554) die im März veröffentlichten vorläufigen Eckdaten. Bei insgesamt schwacher Konjunktur erhöhte Nordex seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2009 auf 1.183 Mio. Euro (2008: 1.136 Mio. Euro). Mit einem Umsatzanteil von rund 97 Prozent trug das Exportgeschäft wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Insbesondere die "Nordex USA" hat ihr Geschäftsvolumen deutlich ausgeweitet und expandierte im Umsatz um rund 130% auf 135 Mio. Euro.

Ungeachtet des zunehmenden Wettbewerbs erhöhte sich die Profitabilität der realisierten Projekte im Berichtsjahr. Die Rohertragsmarge ist auf 22,8% gestiegen (2008: 21,1%). Dem stand vor allem eine auf 9,2% gestiegene Personalkostenquote gegenüber (2008: 6,9%), die mit dem Aufbau neuer Ländergesellschaften, einer intensivierten Produktentwicklung sowie der Werkserweiterungen in Deutschland und den USA einherging. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern reduzierte sich damit auf 40 Mio. Euro (2008: 63 Mio. Euro), was einer EBIT-Marge von 3,5% entspricht. Bei einem Umsatz von 369 Mio. Euro stieg die Ergebnismarge im Schlussquartal 2009 durch die höhere Auslastung wieder auf 4,9%.

Insgesamt geht Nordex mit einer soliden Bilanzstruktur aus dem schwierigen Wirtschaftsjahr 2009 hervor. So stieg die Eigenkapitalquote von 38 auf 41 Prozent. Gleichzeitig erhöhte sich die Liquidität spürbar um 43% auf 160 Mio. Euro, und das trotz Investitionen von 51,1 Mio. Euro (2008: 70,5 Mio. Euro). Insbesondere durch den Abbau der Vorräte um 125 Mio. Euro erzielte Nordex einen positiven operativen Cashflow von 9,6 Mio. Euro (2008: -59,5 Mio. Euro).

Das Neugeschäft entwickelte sich im Vergleich zur Windindustrie zufriedenstellend, wenn auch insgesamt rückläufig. Bei weitgehend stabilem Preisniveau reduzierte sich der fest finanzierte Auftragseingang um 16% auf

734 Mio.  Euro.  Die  Windindustrie  insgesamt  verzeichnete  dagegen  nach
Schätzungen von MAKE Consulting einen Rückgang um rund 40%. Wesentlich  für
die    Entwicklung    war    das    noch    zu    geringe    Volumen    der 

Fremdkapitalfinanzierung von Kundenprojekten.

"Nach einem zu Jahresanfang enttäuschenden Auftragseingang sehen wir erste positive Signale und erwarten insbesondere vom zweiten Halbjahr 2010 wesentliche Wachstumsimpulse im Neugeschäft. Das kann uns im laufenden Jahr ermöglichen, ein ähnliches Umsatzwachstum wie in 2009 und positive Skalenerträge zu erwirtschaften", sagt Thomas Richterich, Vorstandschef der Nordex SE. Schon im Jahr 2009 ist die Kreditvergabe wieder gestiegen. Zudem haben viele Banken ihre Bilanz um Risiken bereinigt und können damit mehr Liquidität für die Projektfinanzierung einsetzen. Richterich weiter: "An der Umsetzung unserer strategischen Projekte hat sich nichts geändert. Wir werden weiter an dem Ausbau unserer internationalen Strukturen arbeiten, unsere Werke auf ein neues industrielles Niveau heben und die Entwicklung neuer Produkte intensivieren". So stellt das Unternehmen in diesem Monat die Generation "Gamma" seiner 2,5 MW-Baureihe vor und konnte dafür bereits am 9. April einen Großauftrag über 295 Megawatt unterzeichnen.

In seiner heutigen Presse- und Analystenkonferenz wird der Vorstand den Jahresabschluss und Ausblick vorstellen.

Ende der Mitteilung                               euro adhoc
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Rückfragehinweis:

Nordex SE
Ralf Peters
Telefon: 040 / 30030 1522 - 100, Telefax: - 1333

Branche: Alternativ-Energien
ISIN: DE000A0D6554
WKN: A0D655
Index: TecDAX, CDAX, HDAX, Prime All Share, Technology All Share,
ÖkoDAX
Börsen: Frankfurt / Regulierter Markt/Prime Standard
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