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Statement von Opel/Vauxhall CEO Nick Reilly nach seinem Treffen mit Vertretern der Europäischen Arbeitnehmervertretung

Rüsselsheim (ots) - Am heutigen Mittwoch informierte Opel/Vauxhall CEO Nick Reilly die europäische Arbeitnehmervertretung (European Employee Forum/EEF) über die Zukunftspläne des Unternehmens. Sein Ziel ist es, Opel/Vauxhall wieder nachhaltig erfolgreich zu machen.

Nach dem Treffen gab Reilly ein Statement für die Medien, das wir hier zusammengefasst haben:

"Wir haben deutlich gemacht, dass wir angesichts des intensiven Wettbewerbs teilweise harte Entscheidungen treffen müssen, um wieder langfristig profitabel zu werden.

Insgesamt werden wir unsere Kapazitäten um rund 20 Prozent reduzieren müssen. Das bedeutet, dass die Mitarbeiterzahl in Europa um etwa 9000 sinken würde. Ich habe den Plan dem European Employee Forum Werk für Werk vorgestellt, möchte aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Details gehen, denn noch sind keine endgültigen Entscheidungen gefallen. Wir beginnen jetzt die Phase der Information und Konsultation mit den Mitarbeitern.

Für das Werk in Antwerpen haben wir beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, denn momentan ist die Zukunft dieses Werkes unsicher. Wir werden vorgeschlagene Alternativen prüfen. Es wurde weiterhin vereinbart, dass das Unternehmen während der jetzt beginnenden Phase der Information und Konsultation keine einseitigen Entscheidungen trifft. Ich bleibe aber weiterhin bei meinem Vorhaben, dass wir bis Mitte des nächsten Monats zu einer endgültigen Entscheidung gekommen sein sollten. Wir haben alle das gleiche Ziel, dem Unternehmen langfristig eine gute Zukunft zu geben. Dazu ist es wichtig, dass Mitarbeiter und Unternehmensleitung zusammenarbeiten."

Zur Frage der staatlichen Unterstützung sagte Reilly, zur Restrukturierung seien 3,3 Milliarden Euro notwendig, um Opel/Vauxhall in der derzeitigen Wirtschaftskrise zu stützen und um in neue Produkte und in die Werke zu investieren. GM wird sich daran beteiligen, diese Summe aufzubringen, vertraut aber auch auf Beiträge der Mitarbeiter und der Regierungen.

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