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Neues Deutschland: Streit um Aufbau-Verlag: Faber versus Lunkewitz

Berlin (ots) - Elmar Faber, der Chef des Verlages "Faber & Faber", ist der bisher einzige Verlegerkollege, der sich in der Debatte um den zur Insolvenz angemeldeten Aufbau-Verlag über dessen Chef Bernd F. Lunkewitz geäußert hat. Faber war der Lunkewitz' Vorgänger als Leiter des Aufbau-Verlages. In der Tageszeitung "Neues Deutschland" schreibt er über Lunkewitz, "dass der Kapitän, der das Verlagsschiff bestiegen hatte, die gute Fracht, die er an Bord führte, vielleicht durch schwere Gewässer doch nicht steuern konnte." Angesichts der Äußerungen von Lunkewitz über seine umfangreichen Investitionen in den Verlag weist Faber darauf hin, dass Lunkewitz allein an der Immobilie des Verlages einen Millionenbetrag verdient hat. Bernd F. Lunkewitz seinerseits greift Elmar Faber in einem Artikel, den das "Neue Deutschland" (Mittwochausgabe) veröffentlicht, frontal an. Er wirft ihm vor, "bis zum Zusammenbruch der DDR ohne Beanstandungen das System der euphemistisch als Plusauflagen bezeichneten Raubdrucke und den damit einhergehenden Betrug an den Vertragspartnern und Autoren des Verlages weitergeführt" zu haben. Das Verschweigen dieser Tatsachen von Faber gegenüber den Käufern sieht Lunkewitz als "Betrug, der fünfzehn Jahre später zur Anfechtung des Kaufvertrages wegen arglistiger Täuschung führte. Damals führte es nur dazu, dass der Verlag wegen des katastrophalen Rufschadens extreme Verluste machte." Pressekontakt: Neues Deutschland Redaktion Telefon: 030/293 90 721 Original-Content von: neues deutschland, übermittelt durch news aktuell

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