Alle Storys
Folgen
Keine Story von Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung mehr verpassen.

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

NRZ: Verzerrte Wahrnehmung - ein Kommentar von JAN JESSEN

Essen (ots)

Der aktuelle Streit um Sinn und Effizienz familienpolitischer Leistungen entzündet sich im Kern an der Frage wirtschaftlicher Rentabilität. Genau dieser Blickwinkel zeigt aber eine zunehmend verzerrte Wahrnehmung: Familie wird zu einem gesellschaftspolitisch gewünschten Konstrukt, das mit finanziellen Anreizen gestärkt - oder mit den vermeintlich falschen Rezepten geschwächt - werden kann. Grundlage der Familie ist aber die zwischenmenschliche Beziehung. Und die leidet da, wo schon Kinder in einem durchökonomisierten Bildungswesen zu verwertbarem Humankapital geknetet werden und der Leistungsdruck auf Frauen wie Männer immer brutaler lastet. Ändert sich daran nichts, hilft auch die beste Familienpolitik nichts.

Pressekontakt:

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Redaktion

Telefon: 0201/8042616

Original-Content von: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Weitere Storys: Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
  • 03.02.2013 – 19:06

    NRZ: Vorsichtige Annäherung - ein Kommentar von CHRISTIAN PETERS

    Essen (ots) - Ob sie sich wirklich bald gegenübersitzen? Vielleicht sogar auf Ministerebene? Ein Treffen von Barack Obama mit Mahmud Ahmadinedschad ist sicherlich zur Zeit Utopie, auch weil der unberechenbare Hassprediger aus Teheran kein Gesprächspartner auf Augenhöhe für den amerikanischen Friedensnobelpreisträger sein kann. Doch nach der Münchner Sicherheitskonferenz scheint wieder Einiges möglich im Verhältnis ...

  • 30.01.2013 – 19:01

    NRZ: Keinen Cent für Islamisten - ein Kommentar zum Deutschland-Besuch Mursis.

    Essen (ots) - Mohammed Mursi war ein schwieriger Gast für die Kanzlerin. Ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag musste Angela Merkel einen hasserfüllten, antisemitischen Staatsmann begrüßen. Als demokratisch gewählter Präsident hatte er dennoch Anspruch darauf, mit allen Ehren empfangen zu werden. Allerdings ist Mursi kein Demokrat. Dem führenden Muslimbruder ...

  • 30.01.2013 – 18:56

    NRZ: Keinen Cent für Islamisten - ein Kommentar von RÜDIGER OPPERS

    Essen (ots) - Mohammed Mursi war ein schwieriger Gast für die Kanzlerin. Ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag musste Angela Merkel einen hasserfüllten, antisemitischen Staatsmann begrüßen. Als demokratisch gewählter Präsident hatte er dennoch Anspruch darauf, mit allen Ehren empfangen zu werden. Allerdings ist Mursi kein Demokrat. Dem führenden Muslimbruder schwebt eher ein Gottesstaat vor. Seitdem die Ägypter dies ...