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NRZ: NRZ-Kommentar zu Ulla Schmidt: Ablenklungsmanöver

    Essen (ots) - Seit acht Jahren sitzt Ulla Schmidt auf dem heißesten Stuhl im Bundeskabinett. Dass ausgerechnet eine popelige Dienstwagenaffäre zur schwersten Bewährungsprobe ihrer an Stürmen reichen Amtszeit geworden ist, kann wohl als Ironie des Schicksals verbucht werden. Klar ist: Schmidt hat sich wenig geschickt angestellt bei der Klärung der Frage, wann sie wohin mit ihrem Dienstwagen in den Urlaub fuhr und wie das abgerechnet wurde. Klar ist auch, dass sie damit ihrer Partei einen Bärendienst erwiesen hat. Klar ist aber vor allem: Die von konservativen Medien willfährig orchestrierte Skandalisierung des Vorgangs dient schwarz-gelben Wahlkämpfern zur Ablenkung von eigenen Unzulänglichkeiten. Wer es wirklich skandalös findet, dass Politiker ihren Dienstwagen mit in den Urlaub nehmen, sollte die entsprechenden Richtlinien ändern. Ende des Skandals.

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