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Westfalenpost: Irgendwie eichelesk Steinbrück und der Haushalt

Hagen (ots)

Von Winfried Dolderer
Nichts ist unmöglich? Doch: Peer Steinbrück mit Hans Eichel zu 
verwechseln.
 Erstens: Die Leidensmiene. Steinbrück beherrscht sie nicht. 
Zweitens: Er hat es besser. Im nächsten Jahr schöpft er allein vier 
Milliarden aus Steuerquellen, die der Vorgänger auch schon immer 
anbohren wollte, aber nie durfte. Drittens: Er wird von 2007 an den 
Euro-Stabilitätspakt einhalten - Tusch!
 Viertens: Steinbrück ist solide und ehrlich. Er sagt zum Bespiel 
ganz offen, dass er im nächsten Jahr fünf Milliarden weniger für 
Hartz IV ausgibt. Woher er das weiß, wo doch bisher die Kosten 
explodiert sind? Er hofft es einfach, weil es ein Gesetz dazu gibt, 
und schreibt es so in seinen Haushalt.
 Da nun werden wir stutzig, denn das kommt uns doch irgendwie 
eichelesk vor. Sich zunächst mit Luftbuchungen über die Runden 
mogeln, um früher oder später erschüttert in ganz unerwartet 
klaffende Haushaltslöcher zu blicken, das war jahrelang die Methode 
des Vorgängers.

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