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Westfalenpost: Sicherheit in der Bahn

Hagen (ots) - Es ist ein schmaler Grat, auf dem die Deutsche Bahn mit ihrem Vorhaben wandelt, die Sicherheit in den Zügen zu erhöhen. Die wachsende Gewalt gegen das Bahnpersonal ist ein Problem, das sich nicht wegdiskutieren lässt. Auch andere Uniformträger führen ähnliche Klage, es geht längst nicht mehr nur um Respektlosigkeiten, es geht um handfeste Gewalt. Die Bahn muss also reagieren, zum Schutz ihrer Mitarbeiter - die Bahnkunden selbst sind zum Glück selten Ziel von Attacken. Aber die DB muss aufpassen, dass sich nicht überdreht. Mehr Sicherheitspersonal ist schon einmal keine schlechte Idee, auch Bodycams zeitigen ersten Erfahrungen zufolge durchaus Wirkung - sie schrecken potenzielle Gewalttäter ab. Ebenso sind bessere und mehr Schulungen für alle Bahner mit Kundenkontakt richtig und wichtig. Aber Pfefferspray? Die Polizei warnt seit Jahren, dass es sich dabei um eine Waffe handle, die nur von geübten Menschen eingesetzt werden solle. Hier sollte die Bahn zurückhaltend agieren, ebenso bei der Ausrüstung mit Schlagstöcken. Auch der Einsatz von Hundestaffeln sollte zunächst nur im kleine Rahmen getestet werden. Nicht, dass es die harmlosen Fahrgäste angesichts der hochgerüsteten Security mit der Angst zu tun bekommen.

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