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Westfalenpost: Atomausstieg

Hagen (ots) -

Die großen Energieversorger in Deutschland haben jahrzehntelang alle Vorteile genossen, die ihnen die Politik freundlicherweise bot, sie haben dabei bestens verdient, ihre Manager in Saus und Braus gelebt. Nun, wo feststeht, dass die Rücklagen für schlechtere Zeiten nicht reichen, soll der Staat einspringen, also wir alle. Das ist nicht einzusehen.

Klar, ein Milliarden-Kraftakt wie der Abriss der Kernkraftwerke und die sichere Lagerung des radioaktiven Mülls waren in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar, ebenso wenig die Höhe der dafür notwendigen Rückstellungen. Aber vorausschauendes unternehmerisches Handeln der Lenker von RWE oder Eon hätte stets auch eine solche Option beinhalten müssen. Stattdessen haben sich die Herren immer gern auf den Staat verlassen. Zu recht, wie es jetzt scheint.

Doch vor zu schnellen Festlegungen sollten erst alle anderen Möglich ausgeschöpft werden. Duin ist vorgeprescht. Bleibt abzuwarten, wer ihm aus Berlin folgt.

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