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Westfalenpost: Dunkles Gemunkel Behörden warnen vor Islam-Terror

Hagen (ots)

Von Winfried Dolderer
Der Innenminister sieht Deutschland im "Fadenkreuz", sein 
Staatssekretär "voll im Zielspektrum". Auf einmal ist in Berlin 
wieder vom islamischen Terrorismus die Rede, als hätten wir 
zwischenzeitlich vergessen, dass es ihn gibt. In schrillen Tönen wird
Alarm geschlagen. Und man steht als Bürger einigermaßen ratlos dabei:
Was wollen sie uns sagen? Sollen wir uns fürchten? Nicht mehr aus dem
Haus gehen? Keinen Zug mehr besteigen?
 Nein, nein, hören wir von der Bundesregierung, nur keine Panik, 
alles im Griff. Dann fragt man sich freilich, was die Terrorwarnung 
bezwecken soll, die über raunendes Gemunkel ohnehin nicht hinausgeht.
Weil die Sicherheitsdienste selber nichts Genaueres wissen oder, was 
sie wissen, so genau nicht sagen können - wie dem auch sei: Erreicht 
wird allenfalls, dass der eine oder andere womöglich ein paar Nächte 
schlechter schläft. Mehr nicht.
 Da soll es also in Afghanistan Menschen geben, die sich vorgenommen 
haben, sich in Deutschland in die Luft zu sprengen? Es spricht für 
unsere Sicherheitsdienste, dass sie das offenbar wissen. Sollen sie 
also schauen, dass sie die Leute dingfest machen. Das ist ihr 
Auftrag, dafür braucht es kein lautes Tamtam. Wir wissen ohnehin, 
dass wir vor einem Anschlag im Prinzip nicht sicherer sind als es die
Menschen in Madrid oder in London waren. Bis auf weiteres werden wir 
damit leben.
 Oder ist ein Schuft, wer bei all dem daran denkt, dass der 
CDU-Innenminister derzeit mit dem SPD-Koalitionspartner über 
vermehrte Polizeibefugnisse streitet? Deutschland im Fadenkreuz - das
macht da vielleicht Eindruck.

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