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NOZ: Gespräch mit Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen

Osnabrück (ots) - Grüne: Katholische Kirche sollte stärkeres Zeichen für Klimaschutz setzen

Finanzexperte Schick fordert Bistümer zur Offenlegung der Finanzen auf

Osnabrück. Mit Blick auf den erstmals vorgelegten Finanzbericht des Erzbistums Köln fordert Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen, dass die anderen Bistümer der katholischen Kirche entsprechend nachziehen. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte Schick: "Gut, dass das Vermögen endlich offengelegt wird. Das sollten alle katholischen Bistümer und andere katholische Institutionen in Deutschland machen." Er hoffe, dass "Köln sein Milliardenvermögen nutzt, um unsere Finanzmärkte neu auszurichten". Dies wäre ein starkes Signal, betonte Schick, schließlich könne "ein Akteur dieser Größenordnung" durchaus einiges bewegen.

Allerdings wünsche er sich gerade von der katholischen Kirche ein stärkeres Zeichen für den Klimaschutz. Dies müsse sich beispielsweise in den Ausschlusskriterien zur Auswahl von Kapitalanlagen, die dem Bericht in Auszügen beiliegen, stärker wiederfinden. "Wir brauchen einen eindeutigen Ausschluss von Investitionen in Klimakiller wie Kohle oder Öl", sagte Schick.

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