Neue Osnabrücker Zeitung

NOZ: Gespräch mit Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe

Osnabrück (ots) - Krebshilfe: Bei flächendeckender Palliativmedizin wird keine Sterbehilfe benötigt

Hauptgeschäftsführer Nettekoven fordert Ausbau der Betreuung unheilbar Kranker

Osnabrück.- Mit Blick auf die Sterbehilfe-Debatte hat die Deutsche Krebshilfe gefordert, die palliativmedizinische Versorgung in Deutschland auszuweiten. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Nettekoven: "Eine gute und flächendeckende Palliativmedizin benötigt keine Sterbehilfe. Allerdings müssen für die Versorgung unheilbar kranker Menschen die palliativmedizinischen Versorgungsstrukturen flächendeckend verbessert werden." Er begrüßte die entsprechenden Ankündigungen von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU). Die Deutsche Krebshilfe habe bisher durch Spenden der Bevölkerung bereits rund 70 Millionen Euro in die Palliativmedizin investiert. "Doch nun müssen auch gesundheitspolitisch rasch Taten folgen", forderte Nettekoven.

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: