Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Neue OZ - Gespräch mit Cornelia Ernst, Europa-Abgeordnete der Linken

Osnabrück (ots) - Linke kritisiert "Vasallentreue" von EU-Regierungen gegenüber den USA: "Schöne Worte statt Konsequenzen"

Osnabrück. Die Linke wirft den Fraktionen des Innenausschusses des Europaparlaments ein Einknicken im Falle Edward Snowdens vor. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag) sagte die Europa-Abgeordnete der Linken, Cornelia Ernst: "Schöne Worte wollen alle machen, echte Konsequenzen fordern ist der Mehrheit wohl zu heikel." Einzelne Regierungen seien den USA allzu "hörig" und übten sich in "Vasallentreue", so die Abgeordnete.

Zuvor hatte eine Mehrheit im Innenausschuss des EU-Parlaments dagegen gestimmt, dem US-Whistleblower Snowden Sicherheitsgarantien zu gewähren. Dies kommentierte Ernst: "Eigentlich hat eine Mehrheit der Fraktionen das unterstützt. Dass die Forderung nach Asyl für Snowden abgelehnt wurde, wirft ein schlechtes Licht auf die großen Fraktionen hier im Haus." Vor allem die Sozialdemokraten gäben sich "progressiver, als sie tatsächlich sind".

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Neue Osnabrücker Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren: