Alle Storys
Folgen
Keine Story von Neue Osnabrücker Zeitung mehr verpassen.

Neue Osnabrücker Zeitung

Neue OZ: Kommentar zu Musik
Gesellschaft

Osnabrück (ots)

Zu Unrecht verkannt

Es stimmt schon: Als Einstiegsinstrument für eine breite Masse genoss die Blockflöte lange ein unscheinbares Image. Selbst ihre "größere" Schwester, die Querflöte, glänzte solistisch neben allen anderen "richtigen" Instrumenten, weil sie im Gegensatz zur Holzflöte bis ins Erwachsenalter weitergespielt wurde. Doch die Bockflöte landet nach den Kinderjahren meist als hässlich gebliebenes Entlein in der Schublade.

Dennoch hat ihre Rolle als Etappeninstrument längst nicht ausgedient. Angehende Streicher lernen auf ihr wertvolle musikalische Grundkenntnisse, bis die Hände für ein Griffbrett groß und stark genug sind. Wollen mehrere Geschwister musizieren, reicht oft das eine, überdies teure, Klavier nicht für alle. Die gute alte Altersstaffelung mit der Flöte zum Einstieg macht auch deshalb noch Sinn. Außerdem ist die Flöte unvergleichlich robust in Händen kleiner Kinder - und Reparaturen kosten. Also doch lieber ein Start mit der Blockflöte als mit keinem Instrument.

Christine Adam

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Original-Content von: Neue Osnabrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Neue Osnabrücker Zeitung
Weitere Storys: Neue Osnabrücker Zeitung
  • 19.12.2013 – 22:00

    Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Affären / Wulff

    Osnabrück (ots) - Eine Klatsche Wenn das endgültige Urteil auch so ausfällt wie die Zwischenbilanz des Gerichts am Donnerstag, dann darf Christian Wulff mit Fug und Recht auf einen Freispruch hoffen. Die Richter gaben in schonungsloser Offenheit zu erkennen, dass sie nach der bisherigen Beweisaufnahme den Vorwurf der Korruption für nicht erhärtet halten. Tatsächlich hat keiner der zwischenzeitlich vernommenen Zeugen ...

  • 19.12.2013 – 22:00

    Neue OZ: Kommentar zu EU / Gipfel

    Osnabrück (ots) - Hollandes Schlappe Diese Schlappe hätte Frankreichs Staatspräsident François Hollande sich ersparen können. Blauäugig hatte er darauf gesetzt, dass die EU-Partner den französischen Militäreinsatz in der Zentralafrikanischen Republik schon großzügig mitfinanzieren würden. Doch die anderen Staats- und Regierungschefs machten ihm zu Recht einen Strich durch die Rechnung. Schließlich handelt es sich bei dem Afrika-Einsatz um eine nationale Mission. ...

  • 19.12.2013 – 22:00

    Neue OZ: Kommentar zu Bundestag / Internet

    Osnabrück (ots) - Symbolischer Lückenschluss Netzpolitik bekommt im Bundestag einen prominenteren Platz. Das suggeriert zumindest die Einrichtung des neuen Internet-Ausschusses im Februar 2014. Ein Hauptausschuss für Internet und digitale Agenda ist gegenüber dem bisherigen Unterausschuss für Neue Medien im Kulturausschuss zwar eine Verbesserung. Doch wird auch dieser dem Stellenwert des Internets in der heutigen ...