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Neue OZ: Kommentar zu Literatur

Osnabrück (ots) - Aktive Werkpflege

Literarische Gesellschaften legen Archive an, forschen, diskutieren, organisieren Lesungen, Tagungen und Seminare und loben Preise aus - und das alles meist im Namen eines Klassikers der Literaturgeschichte. Es sind Vielleser, Künstler und Wissenschaftler, die sich gemeinhin in diesen Vereinen engagieren. Sie sorgen mitunter dafür, dass dieses Kulturgut lebendig bleibt, es neu interpretiert wird und in aktuellen Diskussionen präsent ist.

In einer Zeit der schnell verfügbaren, aber häufig kurzlebigen Informationen ist es offenbar immer mehr Menschen ein Bedürfnis, unser literarisches Erbe zu pflegen. Diese Entwicklung ist höchst erfreulich, denn sie bündelt Buchliebhaber- und Fachwissen für künftige Generationen. Nun haben also auch Mörike und Koeppen ihre besondere Lobby in der Gesellschaft der Gegenwart. Die Freude und vor allem das Interesse an einer intensiven Beschäftigung mit Literatur haben offenbar eine Zukunft.

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