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Neue OZ: Kommentar zu Schifffahrt
Konjunktur

Osnabrück (ots)

Flaute auf dem Meer
Flaute herrscht bei der maritimen Wirtschaft. Durch den Einbruch 
des Güterverkehrs auf den Weltmeeren hat die Branche weniger zu tun. 
Der Bund wird ihnen nicht beispringen, hieß es gestern. Das trifft 
Norddeutschland hart. Die Häfen haben teils immense Umschlageinbußen,
die Reeder bekommen die Laderäume ihrer Schiffe nicht mehr voll, 
Umsatz und Verdienst sinken - die Folge: weltweit Hunderte von 
Stornierungen für Neubauten, allein in Deutschland betraf das im 
vergangenen Jahr 27 Schiffe. Kunden gaben bei deutschen Werften in 
2009 lediglich zwölf Bestellungen auf, im Jahr zuvor waren noch 43 
neue Ozeanriesen vom Stapel gelaufen.
Rund 400000 Menschen arbeiten im Inland in der maritimen 
Wirtschaft, gerade auch für unsere Region ist die Branche ein 
wichtiger Industriezweig. Hier sind nicht nur die Betriebe an der 
Nordsee oder auch die Meyer-Werft im Binnenland zu sehen. Tausende 
arbeiten auch bei den Zulieferern, in Häfen oder bei den Reedereien.
Landespolitiker mahnten gestern in Berlin- erfolglos - konkrete 
Hilfen für die Betroffenen an. Aber die Landesfürsten müssen sich im 
Klaren darüber sein, dass gerade im Frachtschiffbau weltweite 
Überkapazität herrscht, ähnlich wie in der Automobilbranche. 
Subventionierte Werften in Asien sind eine immer schärfere Konkurrenz
für deutsche Betriebe. Die Lage darf nicht noch weiter kippen.

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Telefon: 0541/310 207

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